Gefäßanalyse beim Augenarzt

Vorsorge vor Schlaganfall, Herzinfarkt und Netzhauterkrankungen

Die Arterien und Venen unseres Auges spiegeln den Zustand der Blutgefäße unseres gesamten Körpers wieder. Insofern kann der Augenarzt mit einer Gefäßanalyse des Auges Veränderungen in den Blutgefäßen erkennen und somit frühzeitig Rückschlüsse auf mögliche Erkrankungen schließen.

Bei der Gefäßanalyse blickt der Patient in eine Kamera und es werden durch die Pupille hindurch Fotografien der Netzhaut angefertigt. So ist es möglich, die feinen Adern im Auge sehr präzise und umfassend abzubilden. Die Bilder werden daraufhin von unseren Augenärzten auf Veränderungen der kleinen Blutgefäße hin analysiert. Sofern Schädigungen festgestellt werden, kann z.B. die Behandlung von Durchblutungsstörungen rechtzeitig erfolgen. Der Patient wird so vor einem möglichen Schlaganfall oder Herzinfarkt bewahrt.

Die Gefäßanalyse wird ab dem 40. Lebensjahr zur Vorsorge empfohlen.

Insbesondere für Patienten mit folgenden Risikofaktoren ist die Gefäßanalyse sinnvoll:

  • Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)
  • erhöhte Blutfette
  • bestimmte Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • chronische Entzündungen wie Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparates) sowie
  • Herzrhythmusstörungen (Vorhofflimmern)

Aber auch Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel erhöhen die Wahrscheinlichkeit eines Schlaganfalls. Der Schlaganfall gilt mittlerweile als zweithäufigste Todesursache weltweit. Allein in Deutschland erleiden etwa 250.000 Menschen pro Jahr einen Schlaganfall. Als häufigste Ursache gilt der Verschluss eines Blutgefäßes, welches unmittelbar zum Hirninfarkt führt.

Sprechen Sie Ihren Hausarzt oder unser Team der Privatpraxis für Augenheilkunde gern auf die Gefäßanalyse an.

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