Impfungen

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In aller Regel sind die Allgemeinmedizin und die Innere Medizin für die grundlegende medizinische Versorgung von Patientinnen und Patienten verantwortlich. Dazu zählt auch, dass der Hausarzt oder Pädiater Impfungen für Kinder und Erwachsene durchführt. Diese werden in dem kleinen gelben Impfbuch als internationale Bescheinigungen über Impfungen nach den Standards der Weltgesundheitsorganisation WHO dokumentiert. So erlangen – etwa bei einem Notfall – Mediziner weltweit und zu jeder Zeit einen raschen Überblick über den Impfstatus eines Patienten. Erwachsene sollten regelmäßig im Gespräch mit dem Hausarzt oder Facharzt für Innere Medizin klären, welche Impfungen aufgefrischt werden sollten. Ein kurzer Gesundheitscheck und Blick in das Impfbuch ist in der MEOCLINIC in Berlin jederzeit möglich.

Welche Impfungen Kinder erhalten sollten

Impfungen gehören zu den wichtigsten Maßnahmen der Präventivmedizin. Die Impfkommission des Robert-Koch-Instituts (STIKO) empfiehlt Eltern, ihre Kinder grundsätzlich gegen die Erkrankungen Diphtherie und Tetanus sowie Masern, Röteln, Mumps sowie Keuchhusten impfen zu lassen. Diese sogenannte Grundimmunisierung mit mehrfachen Impfungen erfolgt bereits im Säuglingsalter, wenn die Kinder zwei bis 14 Monate alt sind. Dazu zählen auch Impfung gegen Windpocken und gegen die bakteriellen Erreger von Hirnhautentzündungen sowie die Pneumokokken-Impfung und Meningokokken-Impfung. Die einzelnen Wirkstoffe werden dabei in sogenannten Mehrfachimpfstoffen verabreicht, um das Impfen für die Kleinen auf möglichst wenige Termine zu beschränken. Erst seit wenigen Jahren gibt es die sogenannte HPV-Impfung für Mädchen. Die HPV-Impfung kann bei ihnen zwischen zwölf und 17 Jahren zum Schutz gegen das Humane Papillomavirus (HPV) erfolgen, das Gebärmutterhalskrebs verursacht.

Moderne Impfstoffe schützen die Kleinsten

Junge Eltern blicken oft mit Sorge und kritisch auf das Thema Impfen und fragen sich: Werden bei diesen Impfungen Kinder im Säuglingsalter nicht körperlich im Hinblick auf ihr Immunsystem überlastet? Unsere Ärzte in Berlin können hier während des Beratungsgesprächs die Betroffenen beruhigen: Gerade diese Erkrankungen, gegen die die moderne Medizin heute Impfstoffe zur Verfügung haben, sind für Säuglinge äußerst gefährlich. Deshalb ist ein frühzeitiger Schutz und rechtzeitiger Impfbeginn sinnvoll. Die Impfstoffe die aktuell zum Einsatz kommen werden gut vertragen und haben ein geringes Risiko an Nebenwirkungen. Es konnte bisher nicht belegt werden, dass die Immunabwehr durch Mehrfachimpfstoffe beeinträchtigt wird. In der MEOCLINIC in Berlin impfen unsere Fachärzte entsprechend den Empfehlungen der deutschen Impfkommission.

Impfungen auffrischen: Ein oft vernachlässigtes Thema

Mit Beginn der Schulzeit werden Auffrischungen, das heißt ein nochmaliges Impfen gegen verschiedene Erkrankungen, fällig. Dazu zählen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten und Kinderlähmung. Die MEOCLINIC bietet ihren Patienten an, den Impfstatus regelmäßig durch einen Facharzt kontrollieren zu lassen. Dieser wird auch bei der Schuleingangsuntersuchung geprüft und der Arzt weist auf eventuell fehlende Impfungen hin.

Masernschutz: Welche Impfungen Pflicht bei Kindern und Erwachsenen sind

Masern sind eine hochansteckende Erkrankung, die durch Viren ausgelöst wird. Insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern können sie einen schweren Verlauf nehmen. Einer Infektion mit Masern können schwere Erkrankungen und Komplikationen folgen. Daher hat die Bundesregierung zum 1. März 2020 das Gesetz für den Schutz vor Masern und zur Stärkung der Impfprävention“, kurz das Masernschutzgesetz, erlassen. Vor allem Kindern soll damit ein stärkerer Schutz als bisher vor der keineswegs harmlosen Erkrankung geboten werden. Betroffen von dem neuen Gesetz sind alle Menschen, die nach 1970 geboren wurden, die in einer Gemeinschaftseinrichtung wie Kindergarten oder Schulen betreut werden oder dort ebenso wie in Gesundheitseinrichtungen tätig sind. Sie müssen belegen, dass sie gegen Masern geimpft sind.

Mit Impfungen Hepatitis-Erkrankungen verhindern

Die Virus-Hepatitis tritt in den Formen A, B, C, D und E auf. Impfstoffe existieren zurzeit jedoch nur gegen die virusbedingten Leberentzündungen Hepatitis A und B, und zwar als Einzelimpfungen oder Kombinationspräparate. Eine Impfpflicht besteht in Deutschland nicht. Jedoch sollte in bestimmten Fällen geprüft werden, welche Impfungen Hepatitis in Schach halten können und wann Impfungen Pflicht sind.

Hepatitis-Schutz nicht nur als Reise-Impfungen

Kinder werden im Sinne der Schutzimpfungsrichtlinie heute routinemäßig gegen Hepatitis-B geimpft. Doch nicht nur in diesem Fall übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten einer Hepatitis-Impfung. Auch erwachsene Personen, die aus gesundheitlichen oder beruflichen Gründen einem erhöhten Infektionsrisiko – sei es für Hepatitis A oder B – ausgesetzt sind, können sich kostenfrei impfen lassen. Zudem gibt es bestimmte Länder, die als Risikogebiete für Hepatitis-Erkrankungen beurteilt werden. Hier sollten sich Reisende vorab informieren. Welche Impfungen Hepatitis am besten vermeiden und welche Reise-Impfungen sinnvoll sind, erklären unsere Ärzte in der MEOCLINIC ausführlich.

Grippe-Impfung: Rechtzeitig vor der Influenza-Welle handeln

Rechtzeitig vor der Grippesaison sollten sich bestimmte Bevölkerungsgruppen um ihre Schutzimpfung gegen Influenza kümmern. Von Oktober bis Januar ist die beste Zeit, eine Grippe-Impfung vornehmen zu lassen. Besonders Ältere, aber auch Schwangere oder Menschen, die an chronischen Erkrankungen wie Diabetes oder Asthma leiden, profitieren von der Grippe-Impfung, die jährlich erfolgen muss.

Welche Impfungen Erwachsene auffrischen sollten

Nicht nur ein noch aktiver Schutz durch eine Tetanus-Impfung ist auch für Erwachsene ein Muss. Auch ein Schutz vor Diphtherie sollte kontinuierlich bestehen und ebenso wie die Tetanus-Impfung alle zehn Jahre aufgefrischt werden. Je nach persönlichen Gegebenheiten und Reisetätigkeiten ist es sinnvoll, eine Meningokokken-Impfung zu haben. Eine Pneumokokken-Impfung wird Menschen über 60 Jahren angeraten, da dann oft bereits chronische Erkrankungen bestehen. Alle sechs Jahre muss die Pneumokokken-Impfung aufgefrischt werden. Es sei denn, man wurde als Kind bereits geimpft. Das gleiche gilt bei der Hepatitis-B-Impfung: Erfolgte keine Grundimmunisierung in jungen Jahren, ist spätestens nach zehn Jahren eine Auffrischung von Nöten. Ein Schutz gegen Typhus oder Tollwut ist ratsam, wenn man sich in entsprechenden Risikogebieten aufhält. Unsere Ärzte der Allgemeinmedizin und für Innere Medizin beraten in ausführlichen Patienten-Gesprächen eingehend, welche Impfungen Erwachsene auffrischen lassen sollten.

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