Unsere Fachärztinnen für Frauenheilkunde sind Ihre kompetenten Spezialisten für Krebsvorsorge in Berlin

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Durch die regelmäßige gynäkologische Untersuchung können zwei der häufigsten Krebsarten bei Frauen frühzeitig erkannt werden: Brustkrebs und Gebärmutterhalskrebs.

Ab dem 20. Lebensjahr wird Frauen dazu geraten, einmal jährlich die gynäkologische Untersuchung zur Erkennung von Gebärmutterhalskrebs und dessen Vorstufen wahrzunehmen. Ab dem 30. Lebensjahr kommt die Untersuchung der Brust hinzu, zwischen 50 und 70 Jahren wird im Abstand von zwei Jahren auch eine Mammographie empfohlen.

Unsere Fachärzte für Frauenheilkunde sind für diese Früherkennungsuntersuchungen Ihre Spezialisten in Berlin. Als erfahrene Frauenärzte führen sie kompetent alle Untersuchungen und die entsprechenden Beratungen im Rahmen der Krebsvorsorge durch.

Krebsvorsorge Untersuchungen in der Frauenheilkunde

Die Krebsvorsorge Untersuchungen in der Frauenheilkunde sind sehr umfangreich und sollen Brustkrebs und Gebärmutterhalskrebs bestenfalls im Frühstadium aufdecken. Die Krebsvorsorge für Frauen umfasst dabei unterschiedliche Untersuchungen wie das Brustkrebs-Screening (Mammographie) und neben der jährlichen Genitaluntersuchung auch ein Zervixkarzinom Screening in Abhängigkeit vom Alter der Patientin.

Untersuchungen in der Krebsvorsorge für Frauen

Bevor konkrete Untersuchungen durchgeführt werden, erkundigt sich Ihr Frauenarzt nach Ihrer Krankengeschichte. Er erfragt in der Anamnese unter anderem bereits vorhandene Beschwerden sowie Risikofaktoren und interessiert sich auch für eine mögliche familiäre Vorbelastung. Von Bedeutung ist zudem das Datum der letzten Periode sowie – bei erstmaligem Besuch – die verwendeten Verhütungsmittel.

Anschließend erfolgen die körperlichen Untersuchungen.

Untersuchung auf Krebserkrankungen des inneren und äußeren weiblichen Genitals

Im Rahmen der allgemeinen Früherkennungsuntersuchung wird jährlich eine gynäkologische Untersuchung der äußeren sowie inneren Genitalien durchgeführt. Diese umfasst

  • eine Kontrolle des Muttermunds und
  • eine gynäkologische Tastuntersuchung (ab dem 50. Lebensjahr auch Kontrolle des Enddarms).

Im Anschluss wird Ihnen der jeweilige Befund der Untersuchung mitgeteilt und Sie werden zu möglichen weiteren Behandlungen beraten.

Zervixkarzinom Screening in Abhängigkeit des Patientenalters

Zu den Untersuchungen zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs gehören

  • für Frauen zwischen 20 und 34 Jahren die jährliche zytologische Untersuchung mit dem sogenannten Pap-Test (Abstrich vom Gebärmutterhals und Untersuchung auf veränderte Zellen) und
  • für Frauen ab 35 Jahren im Abstand von drei Jahren eine Kombinationsuntersuchung (sogenannte Ko-Testung), die aus Pap-Abstrich und HPV-Text (zusätzliche Untersuchung auf HP-Viren) besteht.

Jährliche Untersuchung der Brust

Zusammen mit der Genitaluntersuchung wird bei Frauen ab dem 30. Lebensjahr auch die Brust untersucht. Dabei wird die Brust genau inspiziert und gründlich abgetastet. Ihr Frauenarzt kann so regional die Lymphknoten kontrollieren. Zudem zeigt er Ihnen, wie Sie Ihre Brust selbst richtig abtasten können.

Anschließend wird Sie Ihr Arzt über die Ergebnisse der Untersuchung informieren.

Brustkrebs-Screening (Mammographie)

Für Frauen im Alter von 50 bis 70 Jahren wird zur Früherkennung von Brustkrebs alle zwei Jahre eine Mammographie durchgeführt.

Frauen entsprechenden Alters erhalten für das Brustkrebs-Screening eine schriftliche Einladung in eine zertifizierte Screening-Einheit. In der Einladung befindet sich auch ein Informationsblatt zu dieser Untersuchung.

Nach einer schriftlichen Anamnese werden beide Brüste geröntgt. Im Anschluss wird der Befund der Röntgenuntersuchung von zwei unabhängigen Ärzten genau kontrolliert. Innerhalb von sieben Werktagen erhalten Sie die Befunde. Sind diese auffällig, werden Sie darüber informiert und erhalten zur weiteren diagnostischen Abklärung eine erneute Einladung der durchführenden Screening-Einheit. Gemeinsam mit Ihnen wird unser Spezialist die Befunde besprechen und Sie beraten.

Weitergehende Untersuchungen im Zervixkarzinom Screening

Zeigen sich beim Abstrich Veränderungen, kann der Arzt bei Bedarf eine Kolposkopie durchführen.

Durch ein Vergrößerungsglas kann er so die Oberfläche von Scheide und Muttermund etwa zehn bis vierzig Mal größer betrachten. Für eine genauere Begutachtung werden die Bilder auf einen Monitor übertragen. So lassen sich auch minimale Veränderungen erkennen, die dann einfacher als gut- oder bösartig eingestuft werden können.

Erkennt der Arzt Auffälligkeiten, wird er mit einer kleinen Zange eine Gewebeprobe entnehmen, welche dann im Labor feingeweblich untersucht wird.

Steht der Verdacht von Gebärmutterhalskrebs im Raum und sind die verdächtigen Veränderungen nur klein, kann häufig eine Konisation durchgeführt werden. Dabei wird ein Konus (Kegel), der aus krankhaft verändertem Gewebe und einem Saum gesunder Zellen besteht, herausgeschnitten. Auch dieses Gewebe wird im Labor untersucht, zudem kann die Konisation bei kleinen Tumoren bereits als Therapie ausreichend sein.

Um festzustellen, ob ein Tumor bereits Metastasen gebildet hat, können außerdem Ultraschalluntersuchungen, CT und/oder MRT des Becken- und Brustkorbbereichs hilfreich sein. Da sich ein Zervixkarzinom auch auf Blase und Enddarm auswirken kann, kommen als weiterführende Untersuchungen auch Blasen- und Enddarmspiegelung in Betracht.

Weiterführende Untersuchungen zur Früherkennung von Brustkrebs

Vor allem bei Frauen unter 40 Jahren wird vor der Röntgenuntersuchung zunächst eine Ultraschalluntersuchung bei Veränderungen oder Beschwerden der Brust durchgeführt. Bei unklarem Befund kommt danach die Mammographie zum Einsatz.

Der Grund für dieses Vorgehen ist recht einfach: Röntgenstrahlen können in jüngeren Jahren das Gewebe deutlich stärker schädigen als im höheren Alter, da sich die Zellen schneller teilen. Durch die Mammographie können unter Umständen gesunde Zellen zu Krebszellen mutieren. Auch ein MRT wäre denkbar, zeigt aber oft auch schon harmlose Veränderungen.

Grundsätzlich ist natürlich nicht jede Gewebeveränderung in der Brust auch bösartig. Ob dies der Fall ist, kann durch eine Biopsie festgestellt werden. Unter örtlicher Betäubung wird vom auffälligen Bereich eine kleine Gewebeprobe entnommen und im Labor feingeweblich untersucht. Sofern es sich tatsächlich um Krebs handelt, lässt sich auch das Ausmaß der Zellentartung ermitteln.

Sofern die Brustkrebsdiagnose bestätigt ist, folgen weitere Untersuchungen. In diesen wird die Ausbreitung des Tumors kontrolliert. Ihr Facharzt für Frauenheilkunde wird in diesem Fall mit Ihnen alle Einzelheiten in Abhängigkeit vom Befund genau besprechen.

Krebsprävention nicht vernachlässigen

In jeder Lebensphase kann eine schwere Erkrankung wie Krebs zum Schicksalsschlag werden.

Da Krebserkrankungen in der Regel nicht angeboren sind, lassen sich durch entsprechende Früherkennungsuntersuchungen Risiken und Ausmaß der Erkrankung senken. Eine optimale Behandlung wird nur möglich, wenn der Krebs rechtzeitig erkannt wird.

Vereinbaren Sie deshalb gerne einen Beratungstermin direkt bei uns in der MEOCLINIC Berlin.