Hormonsprechstunde

in der MEOCLINIC in Berlin

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Belastende Hormonstörungen, die zu den unterschiedlichsten Beschwerden führen können, sind in jeder Lebensphase einer Frau möglich. Sei es eine hormonbedingte Akne im Jugendalter, das PCO-Syndrom oder auch ein unerfüllter Kinderwunsch: für all diese Probleme können hormonelle Störungen ursächlich sein.

In unserer Privaten Frauenarzt Praxis in Berlin finden Sie in unseren Frauenärztinnen Ihre kompetenten Ansprechpartner, welche Sie im Rahmen der Hormonsprechstunde detailliert nach Ihren Beschwerden befragen und Sie ausführlich untersuchen. Zudem wird zur Abklärung einer hormonellen Störung eine Hormonbestimmung vorgenommen.

Das sollten Sie über Hormonstörungen wissen

In allen Lebensphasen wie

  • Pubertät,
  • fruchtbare Jahre,
  • Wechseljahre und
  • Alter

durchläuft der weibliche Körper immer wieder Veränderungen, die durch Hormone beeinflusst werden.

So nehmen die Geschlechtsorgane in der Pubertät ihre Funktion auf. Der monatliche Zyklus wird dann durch Hormone aus Hypothalamus, Hypophyse und Eierstöcken gesteuert. Der weibliche Körper bereitet sich dabei immer auf die Einnistung einer befruchteten Eizelle in der Gebärmutter vor. Mit Beginn der Wechseljahre gehen diese hormonellen Prozesse langsam zurück.

Als Teil des zentralen Nervensystems ist der Hypothalamus im Gehirn die Schaltzentrale des Hormonsystems. Durch Botenstoffe (regulatorische Hormone) übermittelt er an die Hypophyse verschiedene Signale. Diese wiederum bildet sogenannte topische Hormone, die dann über das Blut die nächste Ebene im Hormonsystem (z. B. Eierstöcke, Schilddrüse, Milchdrüsen) ansprechen und die Freisetzung weiterer Hormone anregen. Dazu gehören unter anderem Östrogen, Progesteron und auch Testosteron.

In sehr geringer Konzentration zirkulieren diese Hormone dann im Blut, werden nach kurzer Zeit aber abgebaut. So ist sichergestellt, dass es nicht zu einem Hormonüberschuss im Körper kommt. Für diesen Hormonstoffwechsel ist eine exakte Regulierung notwendig. Fällt nun beispielsweise ein Hormon aus oder wird von diesem zu viel oder zu wenig hergestellt, treten Störungen auf. Und genau diese Störungen können verschiedene Beschwerden auslösen.

Um in der Hormonsprechstunde die Beurteilung der Menstruationszyklen zu erleichtern, empfiehlt sich die Führung eines Menstruationskalenders. Darin tragen Sie den Zeitpunkt, die Dauer und die Stärke Ihrer monatlichen Periode ein.

Typische hormonbedingte Krankheitsbilder

In der Hormonsprechstunde in Berlin befassen sich unsere Spezialisten mit sehr unterschiedlichen Krankheitsbildern, die auf hormonelle Störungen zurückgeführt werden können.

Störungen bei der Geschlechtsentwicklung

Schon in der Pubertät können hormonelle Störungen auftreten. In dieser Zeit entwickeln sich Mädchen zur geschlechtsreifen Frau. Gesteuert wird die Pubertät von Hormonen. Die seit der Geburt vorhandenen Follikel in den Eierstöcken beginnen im Alter von neun bis zehn Jahren damit, Östrogene zu bilden. Diese sowie das Hormon Progesteron sorgen für das Wachstum und die Reifung der Geschlechtsorgane.

Kommt es zu Störungen im Hormonsystem, kann die Pubertät vorzeitig (vor dem 8. Geburtstag) oder verzögert (nach dem 13. Geburtstag) beginnen. Unser Frauenarzt wird in der Hormonsprechstunde behutsam mit diesem Thema umgehen und ausführlich zu möglichen Behandlungen beraten.

Menstruationsstörungen

Während der fruchtbaren Phase im Leben einer Frau sorgen Östrogene für die Heranreifung eines Eis und die Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut auf dessen mögliche Einnistung nach einer Befruchtung. Es laufen dabei gleichzeitig zwei Zyklen ab: Eierstock- und Gebärmutterzyklus.

Kommt es nun zu hormonellen Störungen, wirkt sich dies auf den Monatszyklus aus. Probleme zeigen sich oft in Form von Menstruationsstörungen, es kann sogar zu Unfruchtbarkeit kommen. Zeigen sich bei Ihnen im normalen Monatszyklus Abweichungen oder auch Blutungsanomalien (z. b. in Stärke, Dauer, Abstand zwischen den Blutungen) oder bleibt die Regelblutung ganz aus, dann ist unser Facharzt für Frauenheilkunde der richtige Ansprechpartner für Sie.

PCO-Syndrom

In Deutschland leiden etwa eine Million Frauen am PCO-Syndrom (PCOS, polyzystisches Ovarialsyndrom), welches durch mehrere und sich gegenseitig verstärkende Hormonstörungen verursacht wird. Beim PCO-Syndrom ist vor allem die LH-Konzentration (luteinisierendes Hormon) erhöht, während die FSH-Konzentration (Follikel stimulierendes Hormon) gering ist. In den Eierstöcken wird