Pachymetrie – Messung der Hornhautdicke

Eine der Hauptursachen für die Entstehung eines Glaukoms (Grüner Star) ist ein erhöhter Augeninnendruck. Üblicherweise wird dieser bei einer durchschnittlich dicken Hornhaut mittels Applanationstonometrie gemessen. Dabei wird die Kraft gemessen, welche für das Erreichen einer definierten Abflachung der Hornhaut erforderlich ist.

 

Bei Patienten mit einer besonders dünnen oder auch dicken Hornhaut kann es allerdings mit dieser Messmethode zu Fehlern kommen. Mitunter besteht dann die Gefahr, ein Glaukom im Frühstadium nicht zu erkennen. Um derartige Fehler auszuschließen, sollte auch eine Messung der Hornhautdicke durchgeführt werden. Dafür kommt ein sogenanntes Pachymeter zum Einsatz. Unser Augenarzt ist für diese Untersuchung Ihr Spezialist in Berlin.

 

Was genau ist eine Pachymetrie?

Die Pachymetrie dient der Messung der Hornhautdicke des menschlichen Auges im Rahmen der Augendiagnostik. Es handelt sich dabei um ein Verfahren in der Augendiagnostik, für welches unser Facharzt für Augenheilkunde ein Pachymeter verwendet. Dieses Messgerät dient aber nicht nur der Diagnostik, sondern wird auch bei der Vorbereitung auf bestimmte Augenoperationen eingesetzt.

 

Die Untersuchung kann entweder mit Ultraschall oder einem Laser durchgeführt werden. Unser Augenarzt berät Sie gern ausführlich zu den jeweiligen Verfahren.

 

Ultraschall-Pachymetrie

In der Medizin ist der Ultraschall (auch als Sonographie bezeichnet) das wohl am häufigsten angewandte bildgebende Verfahren. Ein Ultraschallkopf, der Ultraschall-Pachymetrie auf das örtlich betäubte Auge aufgesetzt wird, strahlt dann Schallwellen aus. Diese wiederum werden an den Übergängen verschiedener Schichten (z. B. der Hornhaut) reflektiert oder zerstreut und so wird die Dicke der Hornhaut berechnet.

 

Anders als das ebenfalls häufig zum Einsatz kommende Röntgen ist die Ultraschall-Pachymetrie unschädlich für Sie als Patienten. Selbst sensible Gewebe (z. B. bei Neugeborenen) werden bei der durch Ultraschall nicht geschädigt. Die Untersuchung ist zudem kaum mit Schmerzen verbunden. Abschließend werden zur Dokumentation Ausdrucke von den Monitorbildern (sogenannte Sonogramme) erstellt.

 

Lichtoptische Pachymetrie

Die lichtoptische Pachymetrie ist ein recht modernes Verfahren zur Messung der Hornhautdicke. Dabei kommt ein Diagnoselaser zum Einsatz. Die Messung beruht – ähnlich wie bei der Untersuchung mit Ultraschall – auf dem Reflektions- und Streuungsverhalten der Lichtwellen aufgrund der unterschiedlichen Schichten im menschlichen Auge.

 

Es handelt sich bei der lichtoptischen Pachymetrie um ein sogenanntes Non-Kontakt-Verfahren. Ihr Auge wird also nicht berührt, weshalb auch keine lokale Betäubung erforderlich ist. Dadurch sind auch keine Schmerzen zu erwarten. Die lichtoptische Pachymetrie liefert Ergebnisse, die auf ein Tausendstel Millimeter genau sind.

 

In welchen Situationen wird eine Pachymetrie durchgeführt

Die Hornhautdickenmessung wird zu unterschiedlichen Zwecken eingesetzt. In der Regel ist die Messung nur einmal im Zusammenhang mit einer Behandlung erforderlich. Mitunter wird sie aber auch mehrfach durchgeführt, wenn sich deutliche Veränderungen an den Augen zeigen. Auch bei einer Umstellung der Behandlung oder einer erneuten Untersuchung der Augen auf bestimmte Erkrankungen kann die Messung erforderlich werden.

 

Neueste Verfahren zur Messung des Augeninnendrucks erleichtern unserem Augenarzt immer auch eine exakte medizinische Diagnose. Dadurch können therapeutisch sinnvolle Entscheidungen für die Behandlung getroffen werden.

 

Die Messung der Hornhautdicke ist dabei ein wichtiger Bestandteil der Glaukom-Diagnostik. Anhand der Ergebnisse der Messung kann unser Spezialist den Augeninnendruck wesentlich besser beurteilen. Gerade in Zweifelsfällen (z. B. bei nicht eindeutig festellbarem erhöhtem Augeninnendruck) sind diese von großer Bedeutung. Weiterhin kann in der Untersuchung ein möglicher Keratokonus (Verformung und Ausdünnung der Hornhaut) erkannt werden. Unser Facharzt für Augenheilkunde kann an den Ergebnissen erkennen, ob eine Behandlung sofort notwendig wird oder ob regelmäßige Kontrollen sinnvoller sind. Dadurch lassen sich auch unnötige Behandlungen vermeiden.

 

Bei Verdacht auf Vorliegen eines Glaukoms oder auch bei einer Erhöhung des Augeninnendrucks ist die Hornhautdickenmessung ratsam. Zudem wird die Untersuchung auch nach refraktiven Eingriffen am Auge (operative Eingriffe zur Veränderung der Gesamtbrechkraft des Auges) durchgeführt, denn nach einer solchen Behandlung ist ein spezifischer Wert an Resthornhautdicke für deren Stabilität notwendig. Auch vor einem Eingriff wird die Hornhautdicke gemessen, denn für bestimmte Operationen muss die Hornhaut eine Mindeststärke aufweisen.

 

Klassische Indikationen für eine Pachymetrie sind also

 

  • Verdacht auf Grünen Star (verdächtiger Befund beim Sehtest),
  • Glaukom (ohne und mit Gesichtsfelddefekt),
  • erhöhter Augeninnendruck (sogenannte okuläre Hypertension) und
  • refraktive Eingriffe am Auge.

 

Selbst ohne verdächtige Befunde kann eine Messung der Hornhautdicke durchaus sinnvoll sein, wenn in der Familie bereits Augenerkrankungen vorliegen. Denn grundsätzlich geht vor allem mit einer zu dünnen Hornhaut ein erhöhtes Glaukom-Risiko einher.

 

Ist das Verfahren mit Risiken verbunden?

Die Hornhautdickenmessung ist nicht mit Risiken verbunden. Durch die Betäubung des Auges bei der Ultraschall-Pachymetrie und das Non-Kontakt-Verfahren bei der Untersuchung mittels Laser treten keine Schmerzen auf. Auch Augentropfen sind im Vorfeld der Behandlung nicht notwendig.

 

Was passiert nach der Untersuchung?

Im Anschluss an die Untersuchung wird unser kompetenter Augenarzt die Befunde zunächst begutachten und dann das weitere Vorgehen je nach Ergebnis mit Ihnen besprechen. Entsprechend der Diagnose können dann unterschiedliche Therapien von einfacher Sehhilfe (z. B. Brille) über die Gabe von Medikamenten bis hin zu einer Augenoperation zur Wahl stehen. Auch hierüber wird Sie unser Facharzt für Augenheilkunde eingehend beraten.

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