Meniskusschaden

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Nach Art der Erkrankung können verschiedene Symptome auf eine Schädigung des Meniskus verweisen. Typisch sind beim Meniskusschaden Symptome wie Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im Knie. Bei akutem Meniskusriss kommt es zu plötzlichem Schmerz, bei längeren degenerativen Veränderungen nimmt der Schmerz über einen längeren Zeitraum zu. Ursachen können vielfältig sein. Diagnose und Therapie nimmt ein Facharzt für Orthopädie vor, der auch klärt, was passiert, wenn man den Meniskus nicht operiert.

Symptome

Beim Meniskusschaden sind Symptome unterschiedlich ausgeprägt und reichen von leichten Einschränkungen über Einklemmungserscheinungen bis zu plötzlich stechendem Schmerz mit der Unmöglichkeit aufzutreten.

Schmerzen lassen sich seitlich (lateral) oder innen (medial) feststellen und verweisen auf den jeweils geschädigten Meniskus. Bei einer Beugung nach innen ist der laterale Meniskus verletzt; in der Regel kommt dies seltener vor. Schmerzen bei einer Beugung des Kniegelenks nach außen verweist auf eine mediale Schädigung. Es kann auch zu einem sichtbaren Kniegelenkerguss bei abgerissenem Meniskus im Knie oder durch dauerhafte Reizungen kommen. Druckschmerz ist ein weiterer Hinweis auf eine Schädigung des Meniskus im Knie.

Ursachen

Es gibt diverse Ursachen für Knorpel und einen Meniskusschaden im Knie. Akute Verletzungen wie Unfall, Sturz oder ein Meniskusschaden beim Sport sind häufig, doch auch lang anhaltende Belastungen können zu Verschleiß und einem Schaden des Meniskus führen.

Diagnose

Die genaue Diagnose erfolgt durch einen Spezialisten. Unsere Kniespezialisten nehmen aktuelle Beschwerden, Vorerkrankungen und individuelle Belastungen durch Beruf und Sport auf und führen manuelle Tests durch, um die Schädigung des Meniskus einzugrenzen.

Weiterführende diagnostische Untersuchungen geben weiterhin Aufschluss bei einem Meniskusschaden. Mit der Magnetresonanztomografie können Knorpel und ein Meniskusschaden im Knie deutlich dargestellt werden. Die Ultraschalluntersuchung gibt Aufschluss über den Zustand der Bänder und bei Kniegelenkergüssen. Eine Röntgenuntersuchung zeigt Veränderungen der Knochen, falls Verdacht auf Arthrose oder Bruch im Kniebereich besteht.

Therapiemöglichkeiten bei Knorpel und Meniskusschaden im Knie

Es gibt viele Krankheitsbilder, die im Meniskus Schmerzen erzeugen. Grundsätzlich sollten alle Schmerzen am Knie durch einen Spezialisten abgeklärt werden. Entscheidend für die Behandlung ist die Aufklärung über den Meniskusschaden durch MRT oder andere Diagnoseverfahren bei unseren Orthopäden. Nicht immer ist eine Operation des Meniskus am Knie notwendig.

Konservative Therapie

Ist der laterale Meniskus leicht verletzt, kann eine nichtoperative Behandlung helfen. Diese empfiehlt sich auch bei Arthrose und Degenerationserscheinungen der Knochen im Kniebereich.

Zur konservativen Therapie zählen:

  • Schmerzmittel
  • Kühlung und Schonung
  • Meniskusschaden Übungen und Physiotherapie
  • Behandlung durch Einspritzungen

Operative Therapie

Meniskus-Operationen gehören zu den häufigsten Eingriffen. Angezeigt können sie bei einem Meniskusriss sein. Abhängig ist die Wahl der Therapie von Konstitution, Art der Verletzung, Stärke der Schmerzen, Lokalisation und Alter des Patienten.
Bei anhaltenden Schmerzen und Ablösung von Meniskusteilen wird eine Meniskus-OP vorgenommen, um eine normale Funktionsweise mit größtmöglicher Beweglichkeit durch die Meniskusrefixation zu erreichen. Verschiedene OP-Weisen sind möglich.

Arthroskopie

Der minimalinvasive Eingriff, der auch zur Diagnostik genutzt wird und nur mit kleinen Schnitten verbunden ist, wird unter lokaler Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt. Dabei überträgt eine Kamera Bilder des Kniegelenks, während der Arzt abgerissene Teile entfernt oder den Riss näht. Nach einer Gelenkspiegelung bleiben keine größeren Narben. Oft verläuft die Heilung schneller.

Offene Meniskus-OP

Bei größeren Schäden im Kniebereich wird meist unter Vollnarkose ein entsprechend großer Schnitt gesetzt, der einen weiteren Überblick über Kniegelenk und Umgebung ermöglicht.

Bei beiden Verfahren können folgende Operationstechniken angewandt werden:

  • Meniskusnaht (Meniskusrefixation)
    Das abgerissene Gewebe kann mit dem gesunden und der Kniegelenkskapsel verbunden werden, sodass ein Normalzustand erreicht wird.
  • Teilentfernung (Meniskusteilresektion)
    Teilweise oder ganz wird der Meniskus ambulant entfernt. Meniskusschaden Übungen folgen.
  • Ersatz durch einen künstlichen Meniskus
    Ein Ersatz aus Kollagen, Polyurethan oder von einem menschlichen Spender wird angepasst und eingesetzt.

Heilungsverlauf und allgemeine Prognose

Ob ein Meniskusschaden von Dauer ist oder wie lange er zur Heilung braucht, hängt von vielen Faktoren ab und lässt sich allgemein nicht beantworten. Zunächst sind die Art der Erkrankung und das Maß der Schädigung am Knie ausschlaggebend. Die allgemeine Konstitution, das Alter, die Konsequenz, mit der therapeutische Übungen umgesetzt werden, und die Möglichkeiten der Schonung beeinflussen Verlauf und Behandlungserfolg.
In unserer Privatpraxis kann der Prozess von der Diagnose über die OP bis zur Heilung begleitet werden.

Bei einer konservativen Therapie ohne Operation ist mit mehreren Wochen bis Monaten zu rechnen, bevor von einer Heilung ausgegangen wird. In dieser Zeit erfolgen neben der verordneten Therapie Verlaufskontrollen, die den Heilungserfolg zu begleiten, und die Therapie gegebenenfalls anpassen.

Eine Meniskus-Operation erfolgt häufig ambulant. Die Heilungsphase richtet sich nach Schädigung des Meniskus und Umfang der OP. Eine Entlassung erfolgt oft am gleichen Tag,
doch das Knie kann erst nach Monaten wieder voll belast