Lungenentzündung

Eine Entzündung der Lunge ist gerade in der kalten Jahreszeit ein häufiges Krankheitsbild, das mitunter auch lebensgefährlich werden kann. Besonders gefährdet sind vor allem Kinder und ältere Menschen sowie Patienten mit Erkrankungen des Herzens und der Lunge. Auch Diabetiker haben ein erhöhtes Risiko für eine Lungenentzündung.

 

Unsere Fachärzte für Pneumologie sind Ihre Ansprechpartner in Berlin, wenn Sie den Verdacht haben, an einer Lungenentzündung zu leiden. Besuchen Sie uns in den privaten Praxisräumen der MEOCLINIC und vertrauen Sie auf unser Wissen rund um Diagnose und Behandlung der Lungenentzündung.

 

Was genau ist eine Lungenentzündung?

Bei einer Entzündung der Lunge (Pneumonie) handelt es sich um eine Erkrankung, bei der Lungenbläschen und –gewebe entzündet sind. Ausgelöst wird die Lungenentzündung meist durch Infektionen und heilt nach einem akuten Beginn in der Regel problemlos aus. Allerdings kann eine Pneumonie auch chronisch werden, wobei durch bleibenden Gewebeumbau die Funktion der Lunge dann eingeschränkt ist. Im schlimmsten Fall verläuft die Lungenentzündung sogar tödlich.

 

Ursachen einer Pneumonie

Infektionen mit Viren, Bakterien, Pilzen und Parasiten sind die häufigsten Ursachen für die Entstehung einer Pneumonie. In seltenen Fällen sind Fremdkörper oder auch das Eindringen von Mageninhalt in die Bronchien Auslöser. Mitunter kommt es auch durch Reizgase oder Strahlen zur Entzündung der Lunge.

 

Weiterhin können Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. Stauungs-Pneumonie bei bestehender Herzschwäche, Lungenembolie) ursächlich für eine Lungenentzündung sein.

 

In vielen Fällen kommt es zu einer Tröpfcheninfektion, verschiedene Faktoren haben auch auf den Erreger Einfluss.

 

Im häuslichen Umfeld erworbene Pneumonie

Pneumonien, die zu Hause erworben werden, haben oft Bakterien als Ursache. Zu den häufigsten Erregern gehören Pneumokokken, in etwa 25 Prozent aller Fälle sind Viren Auslöser der Lungenentzündung.

 

Abhängig ist das Spektrum der Erreger hierbei auch vom Patientenalter, bereits bestehenden Vorerkrankungen, dem Immunstatus des Patienten und dessen Wohnsituation.

 

Im Krankenhaus erworbene Pneumonien

Diese Form der Pneumonie tritt vor allem bei Patienten auf, welche auf Intensivstation beatmet werden müssen. Ein Risikofaktor ist dabei eine vorausgegangene Behandlung mit Antibiotika.

 

Erreger sind in diesen Fällen häufig sogenannte Problemkeime, welche gegen gängige Antibiotika resistent sind. Entscheidend ist hier vorrangig auch die Immunabwehr, da ein geschwächtes Immunsystem auch auf für gesunde Menschen eigentlich ungefährliche Erreger (z. B. Viren, Pilze) reagiert.

 

Lungenentzündung Symptome

Bei einer Lungenentzündung sind die Symptome von der Art der Erkrankung abhängig.

 

Bakterielle Entzündung der Lunge

Die bakterielle Pneumonie beginnt oft sehr plötzlich und geht mit hohem Fieber und Schüttelfrost einher. Es zeigt sich zudem ein schweres Krankheitsgefühl sowie Husten mit Auswurf. Unter Umständen kommt auch Atemnot hinzu, nicht selten ist das Atmen mit Brustschmerzen verbunden. Ursache dafür ist meist ein kleiner Begleiterguss zwischen Lungen- sowie Rippenfell. Eine bläuliche Färbung von Lippen, Nase sowie Finger- und Zehennägeln deutet zudem auf einen Sauerstoffmangel im Blut hin. Bei Kindern bewegen sich beim Atmen zudem deutlich die Nasenflügel.

 

Atypische Pneumonie

Wenngleich bei einer atypischen Pneumonie auch Erreger der bakteriellen Lungenentzündung als Auslöser in Frage kommen, spielen hier meist andere Erreger wie Viren und Mykoplasmen eine Rolle. Diese Lungenentzündung beginnt meist langsam und kann mit Kopf- und Muskelschmerzen sowie leichtem Fieber einhergehen. Typisch ist ein trockener Reizhusten mit wenig oder keinem Auswurf.

 

Komplikationen einer Entzündung der Lunge

Eine Pneumonie kann mitunter auch Komplikationen bergen. Dazu gehören:

 

  • Begleiterguss oder gar Vereiterung zwischen Lungen- und Rippenfell,
  • Streuung der auslösenden Erreger,
  • chronischer Verlauf der Entzündung,
  • Atem-Insuffizienz und
  • Lungenembolie

 

So kann unser Spezialist die Lungenentzündung diagnostizieren

Zunächst wird unser Facharzt für Pneumologie Sie ausführlich nach Ihrer Krankengeschichte befragen. Im Anschluss an die Anamnese erfolgt eine körperliche Untersuchung, bei der auch die Lunge abgehört wird. Bei einer klassischen Entzündung der Lunge sind bei der Untersuchung mit dem Stethoskop in der Regel Rasselgeräusche zu hören.

 

Einsatz bildgebender Verfahren bei einer Lungenentzündung

Eine Röntgenuntersuchung oder eine Computertomographie können den Verdacht einer Pneumonie unter Umständen bestätigen. Dabei können auch Rückschlüsse auf Ursache und Ausdehnung der Lungenentzündung gezogen werden. Im Röntgenbild zeigen sich durch Verschattungen die Entzündungsherde in Form von Aufhellungen des Lungengewebes. Ist der Befund der Röntgenuntersuchung unklar, folgt die Computertomographie. Hinweise kann auch eine Ultraschalluntersuchung liefern.

 

Laboruntersuchungen bei einer Lungenentzündung

Zur Ermittlung der Entzündungswerte wird unser Spezialist Ihnen auch Blut abnehmen. Die weißen Blutkörperchen sind bei einer bakteriellen Pneumonie erhöht, ebenso das C-reaktive Protein (Entzündungsmarker für akute und oft bakterielle Entzündungen). Bei einer atypischen Pneumonie sind die weißen Blutkörperchen oft im Normalbereich oder zu niedrig.

 

Bei etwa einem Drittel aller Fälle lassen sich auch im eitrigen Auswurf oder der Spülflüssigkeit der Bronchoskopie Erreger nachweisen. Bei bestimmten Erregern wie Pneumokokken oder Legionellen lässt sich auch aus dem Urin sowie aus dem Auswurf oder der bronchialen Spülflüssigkeit ein Antigen-Nachweis erbringen.

 

Lungenentzündung Behandlung

Wie bei einer Lungenentzündung die Behandlung abläuft, ist vom Auslöser abhängig. Außerdem haben Alter sowie weitere Erkrankungen Einfluss auf die geeignete Therapie. Grundsätzlich können Sie bei jeder Form der Pneumonie durch ausreichend Flüssigkeitszufuhr und körperliche Schonung die Genesung unterstützen.

 

Behandlung mit Antibiotika bei einer Lungenentzündung

Handelt es sich um eine bakterielle Lungenentzündung, wird unser Facharzt für Pneumologie Ihnen Antibiotika verordnen. Diese bewirken ein Abtöten der Bakterien oder hindern diese an ihrer Vermehrung. Je früher die Pneumonie erkannt und behandelt wird, umso wahrscheinlicher ist ein komplikationsloser Verlauf. Deshalb erhalten Sie bei einer gesicherten Diagnose einer Lungenentzündung auch schon Antibiotika, wenn der Erreger noch nicht bekannt ist. Sobald dieser labordiagnostisch nachgewiesen wurde, wird das zunächst eingesetzte Breitbandantibiotikum durch ein gezielt wirkendes Antibiotikum ersetzt.

 

Die Behandlungsdauer mit Antibiotika beträgt durchschnittlich sieben Tage, kann je nach Krankheitsverlauf aber auch kürzer oder länger sein. Sofern sich nach zwei bis drei Tagen keine Besserung zeigt, kann auch ein Medikamentenwechsel erforderlich sein.

 

Bei einer durch Viren ausgelösten Pneumonie wirken Antibiotika nicht. Verabreicht werden Antibiotika aber dennoch, um einer zusätzlichen bakteriellen Infektion (Superinfektion) vorzubeugen.

 

Weitere Behandlungsmöglichkeiten bei einer Lungenentzündung

Der Behandlungsschwerpunkt bei einer durch Viren, Pilze oder Parasiten ausgelösten Lungenentzündung sieht etwas anders aus. Unter Umständen werden hier auch Anti-Pilz-Mittel oder Medikamente gegen Parasiten notwendig. Zur Linderung der Beschwerden und Vermeidung von Folgeerkrankungen kommen zudem folgende Mittel zum Einsatz:

 

  • Antitussiva zur Dämpfung des Hustenreizes bei trockenem Reizhusten (z. B. Codein, Dextromethorphan),
  • Sekretolytika zur Erleichterung des Abhustens bei produktivem Husten (z. B. Bromhexin, Acetylcystein) und
  • Schmerz- sowie Fiebermittel zur Dämpfung von allgemeinen Symptomen wie Fieber und Gliederschmerzen.

 

Gute Prognose bei frühzeitiger Behandlung der Lungenentzündung

Je früher eine Lungenentzündung erkannt und behandelt wird, umso besser ist die Prognose. Suchen Sie also bereits bei ersten Anzeichen einer Lungenentzündung umgehend unseren Pneumologen auf. Dieser wird mit seiner Kompetenz eine rasche Diagnose stellen und eine entsprechende Therapie einleiten. Gemeinsam mit Ihnen wird er auch mögliche Komplikationen besprechen und Sie umfassend darüber informieren, was Sie selbst für die Genesung bei einer Lungenentzündung tun können.

Unsere Experten

Dr. med. Wolfgang Frank

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Schwerpunkt Sarkoidose und Lungenfibrose

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Dr. med. Jens Pommerening

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Prof. Dr. med. Christian Witt

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