Privatpraxis für Viszeralchirurgie / Bauchchirurgie

in der MEOCLINIC

in Berlin-Mitte

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Privatpraxis für Viszeralchirurgie / Bauchchirurgie in der MEOCLINIC

Unser Fachärzte-Team in Berlin-Mitte steht Ihnen für eine Terminvereinbarung gerne kurzfristig zur Verfügung.

Die Viszeralchirurgie in der MEOCLINIC deckt insbesondere die Hernienchirurgie sowie operative Behandlung des gesamten Verdauungstraktes einschließlich der Speiseröhre, des Magens, des Dünn- und Dickdarmes, des Enddarmes, der Leber, der Gallenblase und Gallenwege, der Bauchspeicheldrüse, der Nebennieren und der Milz ab. Unser erfahrenes Ärzteteam führt in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit alle chirurgischen Eingriffe auf höchstem Standard und mit Hilfe modernster Technik aus. Je nach Befund werden die Operationen bevorzugt in minimal- und mikro-invasiver Technik durchgeführt, um die Belastung für Sie als Patienten so gering wie möglich zu halten.
In den ambulanten Sprechstunden des Zentrums für Chirurgie erfolgt die individuelle Beratung und Indikationsstellung. Chirurgie ist immer eine Frage des Vertrauens und dieses wollen wir gewinnen. Bei uns erwartet Sie ein ausführliches Aufklärungsgespräch über Alternativen und Risiken, im Rahmen dessen ein intensives Kennenlernen Ihres Operateurs, der selbstverständlich nicht nur die Operation durchführt, sondern auch die Nachsorge übernimmt.

Unsere Experten in der Chirurgie

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Die Chirurgie des Bauchraumes, der Bauchwand, endokrinen Drüsen und der Weichteile wird als Viszeralchirurgie bezeichnet. (Der lateinische Begriff „viscera“ bedeutet „Eingeweide“). Die Bauchchirurgie umfasst die operative Behandlung des gesamten Verdauungstraktes von der Speiseröhre über den Magen, den Dünn- und Dickdarm, Enddarm über die Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse und Milz bis hin zur Schilddrüse und den Nebenschilddrüsen.

Chirurgie im Bauchraum: Operationen an Bauchspeicheldrüse, Blinddarm und bei weiteren Beschwerden

Zu den häufigsten Eingriffen in der Viszeralchirurgie / Bauchchirurgie zählt die Operation bei einer Blinddarmentzündung (Appendizitis). Die chirurgische Entfernung des Blinddarm-Wurmfortsatzes ist bei einer schweren Blinddarmentzündung oder einem gravierenden Verlauf bis hin zur Entzündung des Bauchraumes oft notwendig. Weitere Beschwerden, die die Chirurgie des Bauchraumes behandelt, sind Eingeweidebrüche und akute Verletzungen. Das Aufgabengebiet reicht bis hin zur Transplantation von Organen der Bauchhöhle und Eingriffen bei Tumoren sowie Entzündungen und Fehlbildungen im Bauchraum.

Moderne OP-Techniken verringern die Risiken der Bauchchirurgie

Bis vor wenigen Jahrzehnten wurde die Viszeralchirurgie / Bauchchirurgie als nicht einfach und mit einem hohen Risiko an möglichen Komplikationen begleitet. Die Entwicklung der minimalinvasiven Operationstechniken hat dies grundlegend verändert und der Medizin zu diversen neuen Optionen in der Bauchchirurgie verholfen. Diese modernen medizinischen Eingriffe werden auch als Schlüssellochoperationen oder laparoskopische Operationen bezeichnet.

Kleine Schnitte sind heute üblich

Somit sind heute die Behandlungsformen der Viszeralchirurgie wesentlich risikoärmer und für den Patienten schonender: Viele Operationen werden heute auf drei bis fünf kleine Schnitte reduziert. Mittels einer am Nabel eingeführten Kamera operiert der Facharzt mit Blick auf einen Monitor und unter Zuhilfenahme von speziellen, feinen Instrumenten, die zuvor durch die Schnitte eingeführt wurden. Operationen an bspw. der Gallenblase können nun deutlich schonender durchgeführt werden.

Nicht nur bei Blinddarmentzündung: Patienten sind schnell schmerzfrei und wieder mobil

Die moderne minimalinvasive Viszeralchirurgie / Bauchchirurgie beschert den Patienten kaum Schmerzen und Risiken wie Narbenbrüche oder Verletzungen umliegender Organe. Das Auftreten von Nebenwirkungen hat sich wesentlich reduziert. Die frühere Beweglichkeit nach einer Operation und damit wesentlich kürzere Verweildauer im Krankenhaus ist ein entscheidender Vorteil für die Patienten im Vergleich zu älteren operativen Behandlungsmethoden in der Bauchchirurgie. Bereits am Abend nach der Operation kann man wieder Nahrung in flüssiger Form zu sich nehmen. In der Regel lässt sich am Tag darauf wieder normal essen.

Treten keine Komplikationen auf, können Patienten nach drei bis fünf Tagen entlassen werden, die Fäden können ab dem zehnten Tag nach der OP entfernt werden. Nach einem minimalinvasiven Eingriff müssen sich Patienten nur noch 14 Tage schonen. Bei einer offenen Operation beträgt die Zeit der körperlichen Schonung dagegen drei Monate, da die Gefahr eines Narbenbruchs besteht. Vor einer Operation berät ein unserer Spezialisten die Patienten ausführlich und gewissenhaft über die verschiedenen Möglichkeiten, Formen und Abläufe eines Eingriffs.

Weitere Beschwerden bei Gallensteinen: Entfernung der Gallenblase ist Goldstandard

Eine Operation an der Gallenblase ist unumgänglich, wenn es bei vorliegenden Gallensteinen zu Entzündungen oder anderen Komplikationen kommt. Zu hoch ist die Gefahr, dass erneute Gallenblasenentzündungen zu weiteren Beschwerden wie einer Bauchspeicheldrüsenentzündung führen. Die Entfernung der Gallenblase durch einen minimal-invasiven Eingriff ist in der Viszeralchirurgie / Bauchchirurgie sogenannter „Goldstandard“, was die Einschätzung als beste Lösung bedeutet. Der Grund hierfür liegt darin, dass die Gallenblase kein lebensnotwendiges Organ ist. Der für die Verdauung normaler Mahlzeiten notwendige Gallensaft wird von der Leber immer noch frisch produziert, auch wenn die Gallenblase als Speicherort nicht mehr vorhanden ist. In der Regel sind daher nach einer Operation der Gallenblase weder eine besondere Diät, noch eine Ernährungsumstellung oder eine spezielle Medikamenteneinnahme von Nöten.

Weitere mögliche Behandlungen innerhalb der Viszeralchirurgie: Bauchspeicheldrüsenentzündung

Die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) befindet sich im Bauchraum hinter dem Magen. Sie wird in Kopf, Körper und Schwanz unterteilt, wobei der Kopf der Bauchspeicheldrüse vom Zwölffingerdarm (Duodenum) umgeben wird. Die Bauchspeicheldrüse produziert sowohl Verdauungssäfte als auch Hormone wie das allseits bekannte Insulin, das die Blutzuckerkontrolle maßgeblich beeinflusst.

Gallensteine als Ursache für Bauchspeicheldrüsenentzündung

Gallensteine spielen eine maßgebliche Rolle. Sie sind vorwiegend Ursache für entzündliche Erkrankungen der Bauspeicheldrüse, da sie einen Stau der Verdauungssäfte im Pankreasgang entstehen lassen. Wenn bei einer chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) die Schmerzen, Vernarbungen oder Zysten nicht durch konservative Therapien behandelt werden können oder deren Wirkung nicht zufriedenstellend ist, lassen sich diese Beschwerden mittels der Viszeralchirurgie / / Bauchchirurgie operativ beheben.

Veränderungen der Bauchspeicheldrüse lassen sich gewebeschonend operieren

Minimalinvasive Operationsmethode sorgen dafür, dass möglichst wenig Gewebe der Bauchspeicheldrüse entnommen werden muss. Dadurch lässt sich das Risiko einer Diabeteserkrankung minimieren. Unsere Spezialisten der Viszeralchirurgie / Bauchchirurgie führen zudem Eingriffe bei gutartigen Veränderungen der Bauchspeicheldrüse wie zystischen oder endokrinen Tumoren sowie der Refluxkrankheit (Sodbrennen) durch.

Bei uns sind Sie in guten Händen

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