• Viszeralchirurgie2018-09-14T11:03:09+00:00

    VISZERALCHIRURGIE

    Die Chirurgie der Inneren Organe…

    Die Viszeralchirurgie in der MEOCLINIC deckt die operative Behandlung des gesamten Verdauungstraktes einschließlich der Speiseröhre, des Magens, des Dünn- und Dickdarmes, des Enddarmes, der Leber, der Gallenblase und Gallenwege, der Bauchspeicheldrüse, der Nebennieren und der Milz ab. Unser erfahrenes Ärzteteam führt in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit alle chirurgischen Eingriffe auf höchstem Standard und mit Hilfe modernster Technik aus. Je nach Befund werden die Operationen bevorzugt in minimal- und mikro-invasiver Technik (MIC) durchgeführt, um die Belastung für den Patienten so gering wie möglich zu halten.

    In den Sprechstunden der MEOPRAXEN erfolgt die individuelle Beratung und Indikationsstellung. Chirurgie ist immer eine Frage des Vertrauens und dieses wollen wir gewinnen. Bei uns erwartet Sie ein ausführliches Aufklärungsgespräch über Alternativen und Risiken, im Rahmen dessen ein intensives Kennenlernen Ihres Operateurs, der selbstverständlich nicht nur die Operation durchführt, sondern auch die Nachsorge übernimmt.

    Unser Leistungsangebot

    • Gallensteinleiden (Cholezytolithiasis)
    • Beschwerden der Bauchspeicheldrüse / Milz / Leber
    • Bauchwandbruch (Epigastrische Hernie)
    • Leistenbrüche (Leistenhernien)
    • Nabelbruch (Nabelhernie)
    • Narbenbruch (Narbenhernie)

    Gallensteinleiden

    Gallensteine sind winzige Steinchen, die aus verfestigter Gallenflüssigkeit bestehen. Sie können krampf- bzw. kolikartige Schmerzen im rechten Oberbauch verursachen, die auch bis zum Rücken ausstrahlen können.

    Gallensteine hat mittlerweile fast jeder 6. Mensch. Allerdings entwickeln nur ein Viertel aller Betroffenen auch tatsächlich Beschwerden. Sofern keine Symptome vorliegen, bedarf es keiner Therapie.

    Wenn es jedoch zu Schmerzen im Oberbauch kommt, ist das Aufsuchen eines Facharztes unumgänglich, da schmerzende Gallensteine auch Komplikationen, wie eine Gallenblasenentzündung auslösen oder schlimmstenfalls auch zu Leberschäden oder bösartigen Tumoren führen können.

    Nach einer eingehenden Untersuchung mittels Ultraschall sowie einer Blutuntersuchung wird bei uns in der MEOCLINIC die Gallenblase und damit auch alle Steinchen laparoskopisch entfernt, damit sich die Beschwerden nicht wiederholen.

    Beschwerden der Bauchspeicheldrüse / Milz / Leber

    Besonderes Augenmerk bei Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, Milz oder Leber legen wir auf eine intensive Diagnostik sowie Wahl des richtigen operativen Verfahrens.

    Bauchwandbruch (Epigastrische Hernie)

    Ein Bauchwandbruch entsteht, wenn die Bauchwand dem Druck aus dem Bauchinneren heraus nicht mehr standhalten kann. Druck entsteht bspw. durch Niesen, Husten, das Tragen schwerer Lasten oder aber durch Pressen beim Stuhlgang.

    Die Brüche (Hernien) treten zumeist dort auf, wo die Bauchwand am schwächsten ist:

    • in der Leistenregion (Leistenhernie)
    • am Bauchnabel (Nabelhernie)
    • am Zwerchfell (Hiatushernie)

    Die Brüche verursachen nicht immer Beschwerden. Manchmal werden sie nur zufällig entdeckt, wenn man am Bauch oder in der Leistengegend eine kleine Verwölbung sieht oder ertastet. Sie können aber auch Schmerzen, ein Brennen oder Druckgefühl auslösen.

    Bauchwandbrüche können dabei entweder angeboren oder erworben sein.

    Faktoren, die einen Bauchwandbruch begünstigen sind vor allen Dingen:

    • schwache Bauchmuskeln
    • ein schwaches Bindegewebe
    • chronischer Husten (verursacht Druck im Bauchraum)
    • häufiges Heben schwerer Gegenstände

    Ein Bauchwandbruch heilt nicht von alleine ab. Eine chirurgische Behandlung ist die einzige Möglichkeit, um einen Bauchwandbruch zu beseitigen. Welches Operationsverfahren angewendet werden soll, entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrem Facharzt. Wir behandeln alle Brüche (Hernien) minimalinvasiv, so steht einer raschen Wiederbelastung und der Eintritt in Berufsleben, Sport und Freizeit nichts im Weg.

    Leistenbrüche (Leistenhernien)

    Die Leiste bildet den Übergang zwischen Bauch und Oberschenkel, hier befindet sich der Leistenkanal, durch den wichtige Blutgefäße und Nerven verlaufen.

    Die Leistengegend muss eine Menge Druck aushalten. Wenn wir niesen, schwere Kartons oder Einkaufstüten heben, drücken die Bauchorgane auf diesen Bereich. Daher ist die Leistengegend mit kräftigen Muskeln und Sehnen bestückt. Wenn die Leistenregion dem Druck nicht mehr standhält, können Schichten der Bauchwand den Leistenkanal durchbrechen.

    Durch diese Bruchstelle (Lücke) wölben sich dann Bauchorgane vor, die sich als Ausstülpung bzw. Beule bemerkbar machen. Es ist der sogenannte Bruchsack, der Teile des Darms aber auch Fettgewebe enthalten kann.

    Die Symptome von Leistenbrüchen reichen von einer schmerzlosen Schwellung, über starke Schmerzen auch ohne Belastung bis hin zum Darmverschluss.

    Leistenbrüche bzw. Leistenhernien sind in den meisten Fällen ungefährlich, jedoch sollte ein Leistenbruch immer operiert werden, auch wenn er keine oder nur leichte Beschwerden bereitet.

    Nabelbruch (Nabelhernie)

    Bricht die Bauchwand in der Nabelgegend spricht man von einem Nabelbruch. Der Bruchsack kommt direkt am Nabel oder um den Nabel herum vor.

    Der Nabelbruch tritt sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern auf. Er kann beschwerdefrei verlaufen oder zu erheblichen Schmerzen oder auch einer Größenzunahme führen. Gefahr besteht, wenn Baucheingeweide, wie Darmschlingen mit eingeklemmt werden, da die Durchblutung beeinträchtigt ist und es im schlimmsten Fall zum Absterben des Darms kommen kann. In jedem Fall sollte ein Chirurg den Nabelbruch abklären / beurteilen.

    Narbenbrüche (Narbenhernie)

    Auch Narben können brechen, meist nach größeren Bauchoperationen. Der Narbenbruch entsteht hier im Bereich der Naht der vorangegangenen Operation.

    Neben der typischen Verwölbung, besonders beim Aufstehen oder beim Husten, im Bereich der Bauchdecke, können auch Beschwerden, wie ein Ziehen oder Druckgefühl entstehen.

    Die Entscheidung für eine chirurgische Abklärung sollte nicht lange aufgeschoben werden, da daran zu denken ist, dass sich der Darm einklemmen könnte. Je nach Ausmaß und Lokalisation führen wir die Eingriffe in der Regel minimalinvasiv durch.

    Ärzte im Fachgebiet

    Dr. med. Yasar Sezgin, MBA

    Facharzt für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie mit Schwerpunkt Minimal-Invasive Chirurgie, Onkologische Chirurgie und Adipositaschirurgie

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    Dr. med. Christian Wit

    Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie mit Schwerpunkt Endokrine Chirurgie, Kolorektale Chirurgie und Hernienchirurgie

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