Endoprothetik in der Privatpraxis für Orthopädie und Gelenkchirurgie

in der MEOCLINIC

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Schmerzen in den Gelenken? Unsere Experten gehen der Ursache auf den Grund!

Neben Muskeln, Sehnen, Bändern und Knochen sind die Gelenke ein essentieller Teil des menschlichen Bewegungsapparates. Im Laufe des Lebens kann es aus verschiedenen Gründen zu Abnutzung und Schädigung der Gelenke kommen: unter anderem durch Verletzungen, Gelenkverschleiß durch Über- oder Fehlbelastung (Arthrose) oder Autoimmunerkrankungen wie Rheumatoide Arthritis.

Patienten, die unter Gelenkbeschwerden leiden, klagen oft über starke Schmerzen, Rötung und Schwellung des Gelenks. Auch Morgensteifigkeit kann auftreten. Als Folge kommt es oft zu einer ausgeprägten Bewegungseinschränkung, mit daraus resultierenden Konsequenzen für Alltag und Beruf.

Unsere Experten

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Welche Untersuchungen werden durchgeführt?

Je nach vermuteter Ursache stehen unserem Orthopädie-Team verschiedene diagnostische Verfahren zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem die Ultraschalluntersuchung, das Röntgen und die Blutentnahme bei Verdacht auf Autoimmunerkrankungen. Bei fraglicher Knorpel- oder Meniskusbeteiligung oder zur OP-Planung kann zusätzlich auf die bildgebenden Verfahren Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) zurückgegriffen werden.

Welche Therapieverfahren gibt es?

Wenn möglich wird die konservative Therapie einer Operation vorgezogen. Dafür eignen sich entzündungshemmende Schmerzmittel, die sogenannten nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR), die als Salbe oder in Tablettenform verfügbar sind. Auch lokale Maßnahmen, wie Kühlung oder die Auflage von Moorpackungen, kann entzündungshemmend wirken. Bei Arthrose sollte das betroffene Gelenk entlastet werden, zum Beispiel durch einen Gehstock oder Schuhe mit weichen Absätzen.

In der MEOCLINIC bieten wir neben den klassischen Instrumenten der traditionellen Physiotherapie, wie Stoßwellentherapie, manuelle Therapie, Elektrotherapie usw. auch  innovative und individuelle Konzepte zur Regeneration. Dazu gehören auch die Chirotherapie, spezielle Schmerztherapien (auch stationär), sowie Akuttherapien direkt in der Sprechstunde.

Bringt die konservative Therapie nicht das gewünschte Ergebnis, muss über einen künstlichen Gelenkersatz (Endoprothese) nachgedacht werden. In manchen Fällen ist eine Endoprothese jedoch immer die Therapie der ersten Wahl.

Welche Endoprothesen gibt es?

Die am häufigsten eingesetzten Endoprothesen sind künstliche Hüft- und Kniegelenke.

Beschwerden durch Abnutzung und Verschleiß des Hüftgelenks betreffen beispielsweise in etwa die Hälfte aller über 60jährigen.

Daneben können aber auch Fingergelenke, das Sprunggelenk, das Schultergelenk und das Ellenbogengelenk mit Prothesen versorgt werden.

Dabei können sich verschiedene Implantate eignen, die je nach Schädigung das komplette Gelenk (Totalendoprothese, TEP) oder nur einen Teil des Gelenkes (Hemiprothese, Oberflächenprothese) ersetzen. Für die Verankerung der Prothese kann eine selbsthärtende Plastikmasse, der sogenannte Knochenzement, verwendet werden oder alternativ zementfreie Prothesenstiele, die in den Knochen einwachsen. Welche Prothese und welches Material verwendet werden sollte, unterscheidet sich je nach Erkrankung und Patient.

Wann können Endoprothesen eingesetzt werden?

Im Rahmen unserer Spezialsprechstunden Hüfte und Knie geben Ihnen unsere Experten eine Empfehlung, welche Therapie sich aus ihrer Sicht am besten eignet. Für eine Entscheidung werden verschiedene Faktoren berücksichtigt, unter anderem das Ausmaß der Gelenkschädigung, das Alter und die Wünsche des Patienten.

Wie läuft eine Operation ab?

Operationen werden in der MEOCLINIC nach den modernsten Verfahren durchgeführt. Dazu gehören vor allen Dingen minimal-invasive Verfahren, die durch Weichteilschonende Techniken eine schnellere Genesung ermöglichen.

Nach dem Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks (Hüft-TEP) können die Patienten in der Regel bereits ab dem ersten Tag nach der Operation unter voller Belastung aufstehen und gehen. Der stationäre Aufenthalt beläuft sich insgesamt auf etwa 7 bis 10 Tage, im Anschluss folgt ein etwa dreiwöchiger Aufenthalt in einer Rehabilitationsklinik.

Das künstliche Hüftgelenk als Behandlungsoption

Konservative Therapien und gelenkerhaltende Operationen haben für die Behandlung von Hüfterkrankungen in der MEOCLINIC grundsätzlich Vorrang. Wenn alternativ keine ausreichende Beschwerdelinderung erreichbar ist, kommt der Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks in Frage.

Die Implantation von künstlichen Hüftgelenken (Totalendoprothesen, TEP) ist eine sehr erfolgreiche Operation, die in der Regel zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden und guten Langzeitergebnissen führt. Dabei kann unterschiedliches Prothesenmaterial verwendet werden, die mit oder ohne Knochenzement verankert werden. Insbesondere Titan, Keramik und Polyethylen sind häufig verwendete Materialien. Welche Operationstechnik und welches Material sich am besten eignen, lässt sich nicht grundsätzlich beantworten. Unsere Experten für Endoprothetik sprechen daher für jeden Patienten eine individuelle Empfehlung aus. Dabei spielen beispielsweise die Erkrankungsursache und das Alter des Patienten eine Rolle.

Der Krankenhausaufenthalt für den Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks beläuft sich in der Regel auf 7 bis 10 Tage. Schon am ersten Tag nach der Operation sollen Patienten bereits mit Hilfe unserer Physiotherapeuten aufstehen und das künstliche Hüftgelenk belasten. Im Anschluss wird eine drei- bis vierwöchige Anschlussheilbehandlung (Reha) empfohlen, mit Gangschule, Kraft-, Koordinations- und Ausdauertraining.

Leichte sportliche Aktivitäten wie Fahrradfahren, Schwimmen und Wandern sind etwa 12 Wochen nach der Operation wieder möglich.

Für Terminvereinbarungen und weitere Informationen wenden Sie sich gerne an unsere Experten in der Spezialsprechstunde Hüfte im Department für Orthopädie und Gelenkchirurgie!

Das künstliche Kniegelenk als Behandlungsoption

Die konservative Therapie hat stets den Vorrang zur Behandlung von chronischen Knieschmerzen. Wichtige Säulen in der Behandlung von Arthrose sind dabei die Physiotherapie, Schmerztherapie, Wärme- bzw. Kälteanwendungen, Gewichtsreduktion und Knieorthesen (Schienen/Bandagen). Als letzte Behandlungsmöglichkeit kommt der Einsatz eines künstlichen Kniegelenks in Frage.

Der Kniegelenkersatz (Totalendoprothese, TEP) ist eine der am häufigsten durchgeführten Operationen in Deutschland und wird meist dem Teilgelenkersatz vorgezogen. Ähnlich wie die Hüft-Totalendoprothese hat auch die Knie-Totalendoprothese ein gutes Behandlungsergebnis. Die Haltbarkeit beläuft sich auf 95% nach zehn Jahren. Das Ziel der Operation ist dabei neben der Linderung von Schmerzen auch ein vergrößerter Bewegungsumfang des Gelenks.

Es stehen verschiedene Operationstechniken und -materialien, zementierte und zementfreie Knie-TEPs von verschiedenen Herstellern zur Verfügung. Unser Orthopädie-Team bespricht in Abhängigkeit von der Erkrankung und dem Ausmaß der Schädigung mit jedem Patienten die individuellen Empfehlungen. Neben den allgemeinen Operationsrisiken kann es beim Einsatz eines künstlichen Kniegelenks zur Infektion der Prothese, Knochenbrüchen und Nervenschäden kommen. Wir ermutigen unsere Patienten, im Rahmen des Vorgesprächs alle offenen Fragen mit unserem Orthopädie-Team zu besprechen.

Der Krankenhausaufenthalt zum Einsatz einer Knie-TEP beläuft sich in der Regel auf 5 bis 7 Tage. Im Anschluss findet eine mehrwöchige Rehabilitation statt, mit Gangschulung, Physiotherapie, Koordinationstraining und gezielter Kräftigung der Muskulatur des Kniegelenks.

Für Terminvereinbarungen und weitere Informationen wenden Sie sich gerne an unsere Spezialsprechstunde Endoprothetik in der Privatpraxis für Orthopädie und Gelenkchirurgie!

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