Stressechokardiographie in der Meoclinic – Belastungstest für das Herz

Um abzuklären, ob bestimmte Funktionsstörungen die Arbeit des Herzmuskels beeinflussen, nutzen wir in der Kardiologie verschiedene diagnostische Verfahren. Eines davon ist die Stressechokardiographie (kurz: Stressecho), bei welcher wir das Herz unter Belastung auf einem Ergometer mittels Ultraschall untersuchen. Mit geringem Aufwand können wir so Aussagen zur Herzstruktur sowie –funktion und zu den Blutströmen treffen.

 

In der MEOCLINIC im schönen Berlin führen wir das Stressecho zusammen mit weiteren Untersuchungen unter anderem bei Verdacht auf koronare Herzerkrankung durch. Häufig lässt sich durch eine frühzeitige Erkennung von Herzerkrankungen so ein Herzkatheter vermeiden, da ein Stressecho deutlich genauere Ergebnisse als das klassische Belastungs-EKG liefert. Auch Durchblutungsstörungen des Herzens, Störungen der Wandbewegungen und Herzklappenfehler sowie Probleme der Herzkammern lassen sich dadurch erkennen.

 

Wann führen wir eine Stressechokardiographie durch?

Das Stressecho ist ein wichtiges Diagnoseverfahren zur Erkennung von Herzkranzgefäßerkrankungen und bildet die Grundlage für eine individuelle Behandlung. In seiner Funktionsweise ähnelt es dem Belastungs-EKG. Mit der Untersuchung lassen sich Funktionsstörungen des Herzmuskels unter körperlicher Belastung ausfindig machen, welche in einem Belastungs-EKG nicht immer sichtbar sind. Wir prüfen mit der Untersuchung das Herz sowohl im Ruhezustand als auch unter Belastung. Dadurch ist es möglich, Minderdurchblutungen sowie schwere Durchblutungsstörungen frühzeitig zu identifizieren und in beiden Zuständen miteinander zu vergleichen. Vor allem unter Belastung benötigt der Herzmuskel mehr Sauerstoff und wird durch die Steigerung der Herzfrequenz im Blutfluss angeregt. Liegen aufgrund von Verengungen in den Arterien Durchblutungsstörungen vor, kommt es zu einer Unterversorgung des Herzmuskels mit Blut. Im Stressecho können wir diese nachweisen.

 

In folgenden Fällen führen wir das Stressecho durch:

 

  • das EKG liefert keinen eindeutigen Befund trotz Verdacht auf eine Herzerkrankung (vor allem bei Störungen der Durchblutung)
  • es liegt eine Erkrankung der Herzklappen oder Herzkammern vor (Beurteilung des Schweregrades)
  • zur Prüfung der Wandbewegungen des Herzmuskels (unter anderem bei Herzschwäche, nach Herzinfarkt)
  • bei Patienten vor einer OP am Herzen

 

Folgende Beschwerden sind weitere Indikationen für die Durchführung eines Stressechos:

 

  • unklare Brustschmerzen mit Verdacht auf eine Verengung der Kranzgefäße
  • unklare Luftnot (Hinweis für Herzinsuffizienz oder einen Herzklappenfehler sowie koronare Herzerkrankung)

 

Ablauf

 

Beim „Stressecho“ (Belastungsechokardiographie) handelt es sich um eine Echokardiographie, welche unter stufenweise ansteigender Belastung durchgeführt wird. Dies geschieht im Rahmen eines Belastungs-EKGs auf einem Halbliegend-Ergometer. Die Untersuchung erlaubt insbesondere die Beurteilung der Wandbewegungen der Herzkammern und der Funktion des Herzens unter Belastung. Wandbewegungsstörungen können auf Durchblutungsstörungen des Herzmuskels hinweisen.

 

Ist eine Vorbereitung auf das Stressecho erforderlich?

 

Eine besondere Vorbereitung ist für die Ultraschalluntersuchung des Herzens unter Belastung nicht erforderlich. Nehmen Sie bestimmte Medikamente wie Betablocker ein, sollten Sie diese nach Rücksprache mit dem Arzt etwa zwei Tage vor der Untersuchung absetzen, da diese die Untersuchungsergebnisse beeinflussen können.

 

Ist die Stressechokardiographie mit Risiken verbunden?

Die Risiken eines Stressechos sind sehr gering und können mit denen eines Belastungs-EKGs verglichen werden, sofern die Untersuchung am Fahrradergometer erfolgt. Auch bei einem medikamentösen Stressecho besteht nur ein geringes Risiko. Hierzu klären unsere Kardiologen Sie im Vorfeld der Untersuchung natürlich auf.

 

Um die Risiken so niedrig wie möglich zu halten, erfolgt ein Stressecho in folgenden Fällen gar nicht oder nur unter besonderen Bedingungen:

 

  • bei akuten Herzschmerzen
  • bei akuter Lungenembolie
  • bei akuter Herzschwäche
  • bei einem schweren Herzklappenfehler oder anderen bestimmten Herzerkrankungen

 

Nutzen der Stressechokardiographie

Ziel des Stressechos ist es, Herzkranzgefäßerkrankungen frühzeitig zu identifizieren. Häufig führen wir im Vorfeld ein Belastungs-EKG durch. Da dieses jedoch falsch positive oder falsch negative Befunde liefert, erfolgt als weiterführende Untersuchung ein Stressecho. Dabei dient das Stressecho oft auch als Voruntersuchung zur Klärung, ob eine Untersuchung mit Herzkatheter notwendig wird.

 

Stressechokardiographie in der Meoclinic – Vereinbaren Sie einen Termin

In der Kardiologie hat sich das Stressecho als nicht-invasive und hilfreiche Methode für eine bessere Beurteilung der Funktion des Herzens und möglichen Schwächen sowie Störungen erwiesen. Bleibt beim Belastungs-EKG ein eindeutiger Befund aus, ermöglicht das Stressecho deutlich bessere Ergebnisse hinsichtlich des Vorliegens von Engstellen.

 

Bei uns in der Meoclinic erhalten Sie hinsichtlich der Herzgesundheit eine umfassende Beratung und – sofern der Verdacht auf eine Herzerkrankung nahe liegt – auch eine entsprechende Untersuchung. Vereinbaren Sie gern einen Termin und lassen Sie sich zum Stressecho eingehend beraten. Erachten unsere Kardiologen eine Untersuchung für sinnvoll, dann führen wir diese zeitnah durch und besprechen bei Feststellung einer Erkrankung im Anschluss mit Ihnen weitere mögliche Behandlungsschritte.

Unsere Experten

Dr. med. Or
Feinstein

Kardiologie

Dr. med. Or
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Cardiology

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Sören Hildebrandt

Kardiologie

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Dr. med. Engin Osmanoglou

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Kardiologie

 

Ärztlicher Direktor der MEOCLINIC

Dr. med. Engin Osmanoglou

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Osmanoglou

Medical Director and Head of the Centre of Cardiology and General Medicine at MEOCLINIC

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Dr. med. Katja Senkel

Dr. med.
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Kardiologie

Dr. med. Katja Senkel

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Cardiologist at the Centre of Cardiology and General Medicine at MEOCLINIC

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