Schwangerschaftsvorsorge

Wichtige Untersuchungen für die werdende Mutter

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Die Schwangerschaftsvorsorge ist ein wichtiger Bestandteil der Frauenheilkunde. Sie beinhaltet verschiedene Untersuchungen beim Frauenarzt.

Untersuchungen in der Schwangerschaft

Die Schwangerschaftsvorsorge wird auch als Schwangerschaftsbetreuung bezeichnet. Dabei handelt es sich um mehrere Untersuchungen in der Schwangerschaft, die der Vorsorge dienen. Unsere Spezialisten für Frauenheilkunde in der MEOCLINIC Berlin achten im Rahmen der Früherkennung auf das Wohl von Mutter und ungeborenem Kind. Ein besonderes Augenmerk wird zudem auf eine Schwangerschaft über 35 gelegt.

Die einzelnen Vorsorgeuntersuchungen gelten als überaus wichtig zur Kontrolle des Entwicklungsverlaufs des Kindes. Daher müssen sie in regelmäßigen Abständen stattfinden. Mithilfe der Früherkennung lassen sich Gesundheitsprobleme rasch aufspüren und entsprechend behandeln. Die Anzahl der Untersuchungen liegt zwischen zehn und zwölf. Ihre Ziele sind:

  • die Beobachtung der Entwicklung von Mutter und Kind
  • die Kontrolle der Gesundheit
  • Beratung der Mutter
  • das Vermerken der Daten im Mutterpassdokument

In der MEOCLINIC stehen Ihnen unsere Spezialisten für frauenärztliche Untersuchungen jederzeit zur Verfügung.

Wann beginnt die Schwangerschaftsbetreuung?

Schon nach dem Feststellen der Schwangerschaft können erste Termine für die Vorsorgeuntersuchungen vereinbart werden. In der Regel beginnt die Vorsorge mit der Erstuntersuchung zwischen der 5. und 7. Schwangerschaftswoche (SSW). Im Anschluss daran werden in bestimmten Zeitabständen Routineuntersuchungen vorgenommen.

Im Rahmen der Erstuntersuchung führt Ihr Frauenarzt ein ausführliches Gespräch mit Ihnen über Ihren allgemeinen Gesundheitszustand. Dabei kommen u. a. eventuelle Vorerkrankungen zur Sprache. Auch mögliche psychische oder physische Belastungen werden erörtert. Haben Sie bereits Kinder, integriert Ihr Gynäkologe die Befunde aus den bisherigen Mütterpässen in seine Untersuchung.

Zu den Standarduntersuchungen der Schwangerschaftsbetreuung gehören die Kontrolle von Gewicht, Urin und Blutdruck. Weitere Bestandteile der Untersuchung sind:

  • Kontrolle der Herzaktivitäten beim Kind
  • Bestimmung der Lage des Kindes
  • der Befund der Gebärmutter

Des Weiteren können Überprüfungen auf Röteln, HIV, Syphilis und Hepatitis vorgenommen werden.

Schwangerschaftsvorsorge Bluttest

Zu den Routineuntersuchungen gehört der Schwangerschaftsvorsorge Bluttest. Das bedeutet, dass der Arzt in regelmäßigen Abständen Blutproben entnimmt. Durch dieses Verfahren lassen sich verschiedene Erkrankungen und Infektionen ausschließen, die sich negativ auf das Kind auswirken würden. Manche Krankheiten nehmen sogar lebensgefährliche Ausmaße an wie Röteln oder Diabetes mellitus.

Durch die Analyse der Blutwerte erhält der Arzt zudem wichtige Informationen über die allgemeine gesundheitliche Verfassung der Mutter. Darüber hinaus wird kontrolliert, ob eine Unverträglichkeit der Blutgruppen zwischen Mutter und Kind vorliegt. Zur Prävention von Folgeerscheinungen findet dann das Verabreichen von Antikörpern statt.

Schwangerschaftsvorsorge Ultraschall

Ein weiterer Bestandteil der Untersuchung ist die Schwangerschaftsvorsorge durch Ultraschall. Dabei werden während der Schwangerschaft drei Sonografien (Ultraschalluntersuchungen) durchgeführt. Sie dienen zur Überprüfung des Schwangerschaftsverlaufs sowie zur Entwicklung des Kindes. Mithilfe der Sonografie legt der Arzt die Dauer der Schwangerschaft fest. Außerdem lässt sich frühzeitig eine Mehrlingsschwangerschaft ermitteln. Ferner kontrolliert der Gynäkologe, ob beim Kind Auffälligkeiten bestehen.

Im Normalfall wird die erste Sonografie zwischen 9. und 12. Schwangerschaftswoche vorgenommen. Die restlichen beiden Ultraschalluntersuchungen finden zwischen 19. und 22. sowie 29. und 32. SSW statt. Im Rahmen der letzten Sonografie werden die Geburtsposition des Babys sowie dessen Entwicklungsstand kontrolliert.

Pränatale Diagnostik

Zeigen sich während der Routineuntersuchungen Auffälligkeiten oder bestehen Risikofaktoren, lassen sich bei der pränatalen Diagnostik weitere Kontrollverfahren durchführen. Dazu gehören:

  • eine Plazentabiopsie, in deren Rahmen Gewebe aus der Plazenta (Mutterkuchen) entnommen wird
  • eine Chorionzottenbiopsie
  • eine Amniozentese, bei der das Fruchtwasser untersucht wird
  • ein Ersttrimester-Test
  • ein Nackentransparenz-Test (Nackenfalten-Ultraschall)

Welche Unterschiede bestehen zwischen Schwangerschaftsbetreuung und Pränataldiagnostik?

Während die Schwangerschaftsbetreuung den Verlauf der Schwangerschaft medizinisch kontrolliert und begleitet, widmet sich die Pränataldiagnostik der frühzeitigen Entdeckung von Behinderungen oder Erbkrankheiten des ungeborenen Kindes. Sie kommt vor allem dann ins Spiel, wenn bekannte Risikofaktoren best