FUSIONSBIOPSIE

MRT-navigierte und Ultraschall-gestützte Prostatabiopsie zur zielgerichteten Diagnostik des Prostatakrebses

Terminanfrage

Zur gesicherten Diagnose von Prostatakrebs ist eine Prostatabiopsie unumgänglich.

Hierfür werden ultraschallgesteuert Proben aus verschiedenen Bereichen der Prostata entnommen und im Labor untersucht. Jedoch lässt sich Tumorgewebe mittels eines konventionellen Ultraschall nicht sicher darstellen, sodass es häufig zu mehreren Biopsien kommt.

Unser Urologen-Team nutzt zur zielgerichteten Diagnose die Fusionsbiopsie.

Mit der Fusionsbiopsie ist es unseren Urologen möglich, die Areale der krebsverdächtigen Regionen präziser einzugrenzen und eine zielgerichtete Diagnose zu ermöglichen.

Bei der Fusionsbiopsie wird vorab eine MRT Untersuchung durchgeführt und auf Tumorgewebe hin untersucht. Mit einem MRT lassen sich krebsverdächtige Regionen innerhalb der Prostata besser aufspüren. Im Ultraschallgerät wird das MRT Bild dann an das Ultraschall-Bild gekoppelt und leitet den Operateur.  Dies ermöglicht eine gezielte ultraschallgesteuerte Probenentnahme der auffälligen Bereiche der Prostata.

Tumorgewebe kann so schon im Frühstadium erkannt werden und unsere Urologen können schneller Handlungsempfehlungen aussprechen, welche Therapiemaßnahmen in Ihrem Fall sinnvoll sind.

Bei der Fusionsbiopsie in der MEOCLINIC kommt zudem das Mikro-Ultraschall-System zur Anwendung.

Mikroultraschall ist eine neue Ultraschall-Technik bei der durch eine Schallfrequenz von 29MHz eine bis zu 300-fache Vergrößerung der Prostata in Vergleich zum konventionellen Ultraschallbild mit 9-13MHz erreicht wird. Hierdurch ist es möglich Krebsherde auch im Ultraschall zu sehen.

Wie wird Mikroultraschall bei der MRT/Ultraschall Fusionsbiopsie eingesetzt?

Das Mikro-Ultraschall-System der Firma Exact Imaging ermöglicht die Informationen der Prostata MRT mit dem hochauflösenden Ultraschall zu verbinden. So können alle in der Prostata auffälligen Bereiche gezielt untersucht werden. Dies führt zu einer sehr hohen diagnostischen Sicherheit.

Probenentnahme aus der Prostata

Die Entnahme von Proben aus der Prostata mittels einer Biopsie kann durch den Darm (transrektal) oder durch den Damm (perineal) erfolgen.

Die Biopsie durch den Damm, der Hautbereich zwischen Anus und Hodensack, hat ein deutlich niedrigeres Infektionsrisiko und benötigt lediglich eine Einmalgabe eines Antibiotikums.

PD Dr. med. Hannes Cash und Dr. med. John Buckendahl beraten Sie gerne über die detaillierten Abläufe der Fusionsbiopsie.

Ihre Experten