Nierentumorchirurgie

Terminanfrage

In der MEOCLINIC stehen Ihnen eine ganze Reihe von Fachärzten für Urologie mit speziellen Kenntnissen zur Verfügung, die in der Lage sind, einen Nierentumor so schonend wie möglich zu behandeln. Darunter befindet sich beispielsweise der Urologe Prof. Dr. med. Manfred Beer, der zu den Vorreitern der laparoskopischen OPs sowie der Laser-Chirurgie zählt. In Zusammenarbeit mit dem Vivantes Klinikum Humboldt profitieren Sie als Patient von dem ausgezeichneten robotergestützten da Vinci Verfahren, welches für einen maximalen Organerhalt bei einer Nierentumorenukleation steht. Mit dem Urologen Dr. med. Peter Werthemann steht Ihnen ein weiterer Spezialist zur Verfügung, der auch bei schwierigen Fällen bei einer Nierentumorenukleation stets den Überblick behält und die optimale Behandlungsmöglichkeit für sie findet.

Symptome und Beschwerdebild eines Nierentumors

Die Niere ist ein wichtiges Entgiftungsorgan für den menschlichen Körper. Wenn die Nieren nicht richtig funktionieren, weil sich in ihnen Tumoren gebildet haben, hat das komplexe Auswirkungen auf den ganzen Körper und somit auf das allgemeine Wohlbefinden. Die Auswirkungen werden nicht immer von jedem Menschen gleich empfunden und können sehr unterschiedlich sein. Häufig merken die Patienten erst einmal lange Zeit nichts oder denken zunächst an eine Grippe oder allgemeine Erkältung. Deshalb sollten Sie bei den nachfolgenden Symptomen unbedingt einen unserer Urologen in Berlin aufsuchen, um Blut und Urin untersuchen zu lassen.

Die Symptome eines Nierentumors sind meistens so diffus, dass es manchmal schwerfällt, sie zuzuordnen. Neben Fieber, Nachtschweiß und Brechreiz kommt es zu einem Appetitverlust, einer unerklärlichen Müdigkeit und einem Anstieg des Blutdruckes. Wenn sich Blut im Urin zeigt und es zu Schmerzen in der Nierengegend kommt, ist der Tumor meistens schon weit fortgeschritten und es ist höchste Eile geboten, um das schlimmste zu verhindern. Dann kommt es auch zu Schmerzen in der Nierengegend und zu tastbaren Verhärtungen. Manchmal wird ein Nierentumor oder Nierenkarzinom auch im Rahmen einer Routineuntersuchung oder einer MRT gefunden.

Ursachen für Nierentumoren

In den meisten Fällen sind die Ursachen unklar, aber es gibt einige Risikofaktoren, welche die Entstehung von Nierenzellkarzinomen anscheinend begünstigen. Dazu zählen ein steigendes Lebensalter, chronisches Nierenversagen, Bluthochdruck, starkes Übergewicht und Rauchen. Eine zystische Nierenerkrankung kann dabei ebenfalls eine Rolle spielen. Außerdem spielen in etwa drei Prozent der Fälle erbliche Konstellationen eine Rolle, darunter das Hippel-Lindau-Syndrom, ein familiär vererbbares Krebssyndrom mit vielen verschiedenen gefäßreichen Tumoren in Gehirn und Rückenmark sowie an zahlreichen weiteren Orten im Körper. Das Birt-Hogg-Dubé Syndrom mit zahlreichen gutartigen Tumoren der Haarfollikel gehört ebenfalls dazu.

Therapie und Behandlungsmöglichkeiten

Ihr Urologe in Berlin wird Sie umfassend darüber aufklären, wie die Operation abläuft oder welche Therapien notwendig sind. 1969 beschrieb Robson zum ersten Mal eine radikale Nephrektomie, das heißt die komplette Entfernung einer Niere. Dies galt dann lange Zeit als Standardtherapie bei einem operablen Nierentumor. Dabei wurde die ganze erkrankte Niere samt der Nebenniere entfernt. Diese radikalen Operationen führt man schon lange nicht mehr bei allen Patienten durch. Insbesondere bei drohender oder vorhandener Niereninsuffizienz oder wenn nur eine Niere vorhanden ist, kommt die organerhaltende minimalinvasive Operation zum Einsatz. Es wird heute alles dafür getan, um den Patienten vor einer Dialysepflicht zu bewahren.

Zu den Vorteilen der minimalinvasiven Operationsmethode zählen eine niedrige Komplikationsrate und eine maximale lokale Tumorkontrolle. Das Auftreten von Lokalrezitiven liegt bei unter fünf Prozent. Die 5-Jahres-Überlebensrate liegt zwischen 80 bis 95 Prozent. Deshalb wird diese schonende Methode inzwischen auch bei einer gesunden Gegenniere angewendet und immer mehr zum Standard. Laut den neuen EAU-Leitlinien gilt die Nierenteilresektion bei den ortsbegrenzten Tumoren, die kleiner sind als vier Zentimeter bei einer gesunden Gegenniere inzwischen als Standard. In speziellen urologischen Zentren wird diese Operation auch durchgeführt, wenn der Tumor etwas größer ist als vier Zentimeter.

Maßgeschneiderte Behandlungsmethoden

Unser Spezialist für Urologie im Bereich der Nieren wird alles dafür tun, damit Sie eine risikoarme organerhaltende Nierentumorexzision in Berlin bekommen. Die Gefahr von Rezidiven (Rückfällen) ist bei dieser minimalinvasiven Methode der Nierenteilresektion ähnlich wie nach einer Nephrektomie. Sie liegt zwischen null bis zehn Prozent. Unser Facharzt für Urologie wird vorher genau mit Ihnen besprechen, welche Form der Nierentumorchirurgie bei Ihnen infrage kommt, ob eine Nierentumorexzision ausreicht oder eine Nephrektomie nötig ist, weil der Tumor eventuell schon zu groß ist oder mehrere Tumoren vorhanden sind. Jeder einzelne Fall ist anders und deshalb muss die passende Behandlung für Sie ganz speziell entschieden werden.

In der Nierentumorchirurgie hat sich bei der Nephrektomie ein transperitonealer Zugang bewährt, bei dem der Patient auf dem Rücken liegt. Ein transperitonealer Zugang ermöglicht die bessere Kontrolle der Nierengefäße. Außerdem besteht die Möglichkeit einer lumbalen Nephrektomie oder einer laparoskopischen Nierentumorexzision. Bei fortgeschrittenen Karzinomen mit Vena Cava Thromben ist der thorakoabdominal Zugang am besten geeignet. Der Klinikaufenthalt nach der OP beträgt normalerweise eine Woche, danach müssen Sie sich noch etwa acht Wochen schonen und dürfen nichts Schweres über fünf Kilogramm heben. Alles Weitere und die genaue Behandlung teilt Ihnen Ihr Facharzt für Urologie in Berlin mit.

Unsere Experten der Urologie