Interdisziplinäres Schlaflabor

in der MEOCLINIC

Abklärung von Tagesmüdigkeit, Schlaflosigkeit und anderer Schlafstörungen

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Schlafstörungen sind ein universelles Problem

Schlafstörungen ziehen sich durch alle Alters- und Gesellschaftsschichten. Laut einer Studie der DAK leiden 80 Prozent der Deutschen unter Schlafstörungen. Schon Kinder und Jugendliche können mit Schlafstörungen zu kämpfen haben. Vor allem Ein- und Durchschlafstörungen sowie kurze motorische oder verbale Anfälle – sogenannte Parasomnien – treten in jungen Jahren häufig auf. Entgegen aller Annahmen wachsen sich Schlafprobleme nicht unbedingt aus, vielmehr ist stets die Gefahr einer Chronifizierung gegeben. Auch im Alter treten Schlafstörungen gehäuft auf. Die Veränderung des Schlafbedürfnisses im Laufe des Lebens ist zwar völlig normal, trotzdem ist es oft nur ein schmaler Grat zur Entstehung einer Schlafstörung.

Typische Symptome hinter denen eine Schlafstörung stecken kann, sind:

  • lautes Schnarchen
  • Konzentrationsmangel
  • regelmäßige starke Müdigkeit während des Tages
  • Antriebslosigkeit
  • Übellaunigkeit

Um Folgeerkrankungen wie Herz-Kreislaufbeschwerden oder Depressionen zu vermeiden, sollten Sie mögliche Schlafstörungen immer ärztlich abklären lassen.

Häufige Ursachen für Schlafstörungen

Eine der häufigsten Ursachen für Schlafstörungen ist das Schlafapnoe-Syndrom. Dabei kommt es, ausgelöst durch eine Erschlaffung der Muskulatur der oberen Atemwege, zu lautem und unregelmäßigem Schnarchen, verbunden mit nächtlichen Atemaussetzern. Die gestörte Atmung verhindert einen erholsamen Schlaf und wirkt sich zudem negativ auf den nächtlichen Blutdruck aus, sodass langfristig das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt steigt. Darüber hinaus steigt die Gefahr von Arbeits- und Verkehrsunfällen, da sich Schlafmangel auch auf die Konzentration und Gangsicherheit auswirkt.

Weitere Ursachen für Schlafstörungen sind unter anderem das Restless-Legs-Syndrom, hormonelle Umbauprozesse (Wechseljahre), psychiatrische Erkrankungen wie Depressionen und Angststörungen oder die Einnahme von Medikamenten.

Angesichts der Tatsache, dass unterschiedliche Schlafstörungen (Schlafapnoe-Syndrom, Parasomnie, Restless-Legs-Syndrom) jeweils für sich genommen häufig vorkommen, ist davon auszugehen, dass sie bei vielen Patienten gemeinsam vorliegen und sich gegenseitig beeinflussen können.