Dysmenorrhoe

(schmerzhafte Regel)

Behandlung in Berlin

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Sobald die erste Regel auftritt, leiden einige junge Mädchen unter Dysmenorrhoe, das bedeutet vor allem starke Unterbauchschmerzen bis hin zu schlimmen Krämpfen, die mit starker Übelkeit einhergehen und über Jahre immer wieder während der Regelblutung auftreten können. Dieses Thema wird heute immer noch tabuisiert, dabei sind diese Beschwerden erheblich und führen häufig zu Ausfallzeiten in Schule und Beruf. Wenn Sie oder Ihre Tochter ebenfalls davon betroffen sind, sollten Sie diese Beschwerden nicht hinnehmen, denn die schmerzhafte Regel hat häufig krankhafte Ursachen, die unbedingt diagnostiziert und behandelt werden sollten. In der privaten Fraunarztpraxis der Meoclinic erwarten Sie einfühlsame Fachärztinnen für Gynäkologie mit Erfahrung in der Diagnose und Behandlung dieser Beschwerden und ihrer Ursachen.

Symptome und Beschwerdebilder einer Dysmenorrhoe

Fast alle Frauen leiden während ihrer Regelblutung unter mehr oder weniger Unwohlsein. Sie sind aber nicht alle davon so beeinträchtigt, dass sie deswegen zuhause bleiben müssen. Erst wenn die Regelbeschwerden so unerträglich werden, dass Sie oder Ihre minderjährige Tochter sich jedes Mal vor Schmerzen krümmen und selbst eine Wärmflasche und Schmerztabletten nicht mehr helfen, sollten Sie unbedingt unsere gynäkologische Praxis in Berlin aufsuchen und sich von einem unser Fachärzte für Frauenheilkunde beraten lassen. Nicht jedes Schmerzmittel ist gleichermaßen bei einer schmerzhaften Regel geeignet und manchmal müssen erst die Ursachen beseitigt werden, damit die Beschwerden gelindert werden können.

Die Begleitsymptome einer schmerzhaften Regelblutung mit wehenähnlichen Schmerzen sind häufig Kopfschmerz, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und ein Gefühl von Fieber. Viele betroffene Frauen neigen zudem während des Eisprungs zu Unterbauch- und Rückenschmerzen, die auch in die Leistengegend oder in die Oberschenkel ausstrahlen können. Der Einfluss von Hormonen und psychosozialen Faktoren bestimmen häufig, wie stark die Schmerzen und Begleitsymptome wahrgenommen werden. Deshalb sind die Beschwerden nicht bei allen Frauen gleich. Nicht selten spielen Ernährung, sozialer Status und die Ausübung von sportlichen Aktivitäten eine Rolle.

Ursachen einer schmerzhaften Regelblutung

Bei schmerzhaften Regelblutungen wird zwischen der primären und sekundären Form unterschieden. Die primäre Form tritt bereits im Jahr der ersten Regelblutung, der sogenannten Menarche auf. Die sekundäre Form betrifft Frauen plötzlich, die zuvor keine oder kaum Beschwerden hatten. Dafür sind häufig eine Endometriose oder Myome verantwortlich. Entzündliche Prozesse an der Gebärmutter (Endometritis), an den Eileitern oder Eierstöcken (Oophoritis, Salpingitis) verursachen ebenfalls kolikartige Schmerzen.

Selbst Darmkrankheiten, wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn sowie Blinddarmentzündungen können ähnliche Symptome auslösen. Weitere Ursachen für schmerzhafte Regelblutungen und krampfartige Unterleibsschmerzen können Zysten an den Eierstöcken oder Harnwegsinfekte sein. Deshalb ist es wichtig, dass ein Facharzt für Frauenheilkunde die Ursachen für krampfartige Unterleibsschmerzen abklärt.

Bei der primären Form der schmerzhaften Regel führt eine erhöhte Produktion von Leukotrienen und Prostaglandinen zu verstärkten Gebärmutterkontraktionen. Dabei kommt es zu einer schmerzhaften Ischämie infolge einer Minderdurchblutung der Gebärmutterschleimhaut. Prostaglandine sind auch für Begleitsymptome, wie Diarrhö, Übelkeit und Kopfschmerzen verantwortlich. Risikofaktoren für die primäre Form der starken Regelschmerzen sind unter anderem eine frühe Menarche, Rauchen sowie ein Body-Mass-Index unter 20. Körperliche und sexuelle Gewalterfahrungen, Stress und Angst können Regelschmerzen zusätzlich verstärken.

Diagnosemöglichkeiten bei krampfartigen Unterleibsschmerzen

Über die richtige Behandlung kann nur ein Spezialist für Frauenheilkunde entscheiden. Besonders bei minderjährigen Mädchen sollten Sie medizinischen Rat einholen, denn einige Schmerzmittel sind nicht für Heranwachsende unter 18 zugelassen und schaden mehr, als das sie helfen. Unsere erfahrenen und einfühlsamen Gynäkologinnen in Berlin sind geeignete Ansprechpartnerinnen besonders für sehr junge Patientinnen mit noch bestehender Jungfräulichkeit. Viele Ursachen lassen sich schon durch Blut- und Urinuntersuchungen oder Ultraschall abklären. Nicht in jedem Fall sind weitergehende Untersuchungen, wie Untersuchungen über die Scheide oder eine Bauchspiegelung nötig, um die Ursachen für eine schmerzhafte Regel zu finden.

Therapiemöglichkeiten bei starken Regelschmerzen

Wichtig ist eine rechtzeitige Therapie, noch bevor sich die Schmerzen in das Schmerzgedächtnis einbrennen und chronisch werden. Studien zufolge haben sich nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) als wirksamer erwiesen als Paracetamol. Sie hemmen die Prostaglandin-Synthese, können aber unerwünschte Nebenwirkungen, wie Übelkeit und Durchfall verursachen. Die Mittel der Wahl sind Ibuprofen und Naproxen. Das Spasmolytikum Butylscopolamin hilft manchmal bei extremen Krämpfen, kann jedoch nicht in jedem Fall angewendet werden. Unsere Spezialisten helfen Ihnen gerne dabei, das richtige Schmerzmittel zu finden unter der Berücksichtigung von bestehenden Gegenanzeigen und besonderen Risiken.

Bei einem zusätzlichen Verhütungswunsch oder wenn die Schmerzmittel nicht ausreichen, kann die Verschreibung der Verhütungspille hilfreich sein, falls keine Bedenken dagegen bestehen. Unsere Frauenärzte helfen Ihnen dabei, das richtige Präparat zu finden. Alternativ können die Schmerzen auch mit pflanzlichen Mitteln aus Mönchspfeffer, Frauenmantel, Schafgarbe oder Traubensilberkerze aus der Apotheke gelindert werden. Dabei kann es aber Monate dauern, bis ein Erfolg eintritt. Hilfreich kann auch die Einnahme von Magnesium sein. Das hilft dabei, die Muskeln zu entspannen, darf aber keinesfalls überdosiert werden. Eine Ernährung beziehungsweise Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren reguliert die Prostaglandin-Synthese und lindert dadurch ebenfalls Schmerzen während der Regel. Eventuell hilft Akupunktur und in jedem Fall viel Bewegung sowie Entspannungstraining.

Ein Spezialist sollte umgehend aufgesucht werden, bei plötzlich auftretenden akuten Schmerzen und Krämpfen im Unterleib, die über das normale Maß hinausgehen. Nur ein Frauenarzt kann über die optimale Behandlungsmethode entscheiden und manchmal ist eine Operation leider unumgänglich beispielsweise bei einem Myom, einer Endometriose, einer Zyste oder einem Tumor. Nehmen Sie deshalb diese Beschwerden niemals auf die leichte Schulter und suchen Sie unverzüglich einen Frauenarzt auf, wenn sich Unterleibsschmerzen plötzlich verstärken. Unsere Spezialisten für Gynäkologie und Geburtshilfe stehen weiblichen Patienten in jedem Lebensalter zur Seite.