Panendoskopie und Probenentnahme zur Tumordiagnostik

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Was ist eine Panendoskopie?

Der Begriff Panendoskopie setzt sich aus der griechischen Vorsilbe „pan“ und Endoskopie zusammen. Während in der Medizin der Begriff Endoskopie für die visuelle Begutachtung der Oberflächen von Körperhöhlen und Hohlorganen mittels Endoskop verwendet wird, deutet das Präfix „pan“ darauf hin, dass es sich um eine allumfassende Inspektion (Endoskopie) handelt. Die Panendoskopie Definition in der HNO Heilkunde besagt, dass es sich um eine umfassende Untersuchung der oberen Atem- und Speisewege handelt. Die Panendoskopie und Probenentnahme zur Tumordiagnostik (Biopsie) wird in der Fachabteilung spezielle HNO Chirurgie in unserer Privatklinik mitten in Berlin unter Vollnarkose von einem erfahrenen Facharzt durchgeführt. Die Untersuchung setzt sich aus bis zu neun Einzeluntersuchungen zusammen, die die Inspektion der Schleimhäute des Mund-, Rachen- und Kehlkopfes betreffen sowie die der Speiseröhre (Ösophagus) und der Luftröhre (Trachea) einschließlich der Bronchien. In der Regel dient die Panendoskopie dem Nachweis von Metastasen oder einem Sekundärkrebs, wenn bereits ein Primärkrebs im HNO-Bereich diagnostiziert wurde.

Wann wird eine Panendoskopie und Probenentnahme zur Tumordiagnostik durchgeführt?

Die Panendoskopie stellt eine umfassende Untersuchung dar, die im Regelfall nur im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung empfohlen wird. Falls bereits eine Verdachtsdiagnose besteht, ohne dass der Krebs lokalisiert werden konnte (CUP), zeigen die Panendoskopie Erfahrungen, dass die noch offenen Fragen in den meisten Fällen geklärt werden können. Die Entnahme von Gewebeproben erlauben anschließende histologische und onkologische Untersuchungen. In vielen Fällen dient die Untersuchung – wie oben bereits erwähnt – dem Auffinden möglicher Rezidive des Primärtumors oder der frühen Erkennung eines Zweittumors. In vielen Fällen dient die Panendoskopie quasi als Kontrolluntersuchung einige Zeit nach einer Strahlen- oder Chemotherapie. Der Eingriff wird in der Fachabteilung spezielle HNO Chirurgie in unserer Privatklinik in Berlin von einem erfahrenen Facharzt unter Vollnarkose durchgeführt, und der Patient wird für zwei bis drei Tage stationär betreut. Auf ausdrücklichen Wunsch kann der HNO Spezialist den Eingriff auch ambulant durchführen. In diesem Fall wird der Patient nach dem Eingriff in einem speziellen Aufwachraum einige Stunden lang überwacht und kann anschließend von einer Begleitperson abgeholt werden. Der Patient sollte sich auf keinen Fall selbst ans Steuer seines Fahrzeugs setzen.

Welche besonderen Risiken bestehen bei einer Panendoskopie?

Panendoskopie Erfahrungen zeigen, dass die Risiken denen eines leichten chirurgischen und mikrochirurgischen Eingriffs entsprechen. Die speziellen Risiken liegen darin, dass durch die eventuell erfolgenden Biopsien Entzündungen an dem Gewebe entstehen oder dass es durch die verwendeten starren oder flexiblen Endoskope zu Verletzungen in der Speiseröhre oder in der Luftröhre kommt, die in sehr seltenen Fällen einer Behandlung bedürfen.

Verhalten nach einer Panendoskopie

Falls der Eingriff stationär erfolgt, schließen sich zwei bis drei Tage Klinikaufenthalt an. Sie können als Patient bereits am gleichen Tag nach dem Eingriff leichte Kost zu sich nehmen. Falls Sie Panendoskopie Schmerzen danach stark spüren, sollten sie zu Schmerzmitteln greifen. Falls der Eingriff bei Ihnen ambulant erfolgte, sollten Sie sich zu Hause Ruhe gönnen und in den ersten Wochen schwere Arbeit und Leistungssport vermeiden. Der HNO Arzt, der bei Ihnen den Eingriff in unserer Privatklinik durchgeführt hat, entscheidet wie lange Sie krank und arbeitsunfähig geschrieben werden.

Durchführung Panendoskopie bei Reflux?

Der säurehaltige Rückfluss aus dem Magen in die Speiseröhre (Gastroösophagealer Reflux) ist eine Krankheit, die unter anderem durch Dauerstress und ungünstige, stark säuernde Ernährung gefördert wird. Häufig bemerken Betroffene den Reflux nicht einmal. Das ist erklärlich, wenn das Leitsymptom Sodbrennen ausbleibt und der säurehaltige Mageninhalt nur bis in die Speiseröhre gelangt. In vielen Fällen kommt es allerdings zu Heiserkeit und zu Auswirkungen an der Schleimhaut im Kehlkopfbereich und im Rachenraum. Als Diagnoseinstrument kann dann eine Panendoskopie bei Reflux aufschlussreich und sinnvoll sein. Weil die Schleimhäute auf die ständige Beaufschlagung mit Magensäure reagieren, ist der optische Eindruck in den Bereichen Ösophagus, Kehlkopf und Rachenraum besonders aussagekräftig. Falls in diesem Fall die Panendoskopie ohne Befund bleibt, ist das auch ein wertvoller Diagnosebeitrag.