Ganzheitliche und integrative Allgemeinmedizin

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Schwerpunkt der Allgemeinmedizin ist die langfristige hausärztliche Versorgung. Diese hat großen Einfluss auf die Gesundheitsprävention, die Grundversorgung von Patienten, die Früherkennung von Erkrankungen. Dem Hausarzt kommt bei Prophylaxe, akuten Erkrankungen und Langzeitbehandlungen eine zentrale Bedeutung zu.

Eine umfassende Sicht auf den Patienten kann wichtige Hinweise geben. Daher entscheiden sich viele bei der Wahl ihres Hausarztes für eine Praxis der ganzheitlichen Medizin.

Welche Bedeutung hat die Allgemeinmedizin?

Allgemeinmedizin umfasst die Grundversorgung aller Patienten von akuten Gesundheitsproblemen über die Vorsorge bis zur Langzeitversorgung. Dabei steht zunächst die körperliche und psychische Gesundheit als Ganzes im Mittelpunkt.

Der Allgemeinmediziner ist erster Ansprechpartner bei gesundheitlichen Problemen. Er erstellt eine Diagnose und überweist gegebenenfalls zum Spezialisten.

Vorteil des Allgemeinmediziners mit einer hausärztlichen Praxis ist, dass er Patienten über lange Zeiträume begleitet, teilweise ganze Familiengeschichten einsieht, und aufgrund dieser gesammelten Beobachtungen krankhafte Veränderungen zeitnah erkennen und behandeln kann. Damit kann schweren Verläufen oder drohenden chronischen Erkrankungen vorgebeugt werden.

Ein wesentlicher Arbeitsbereich der Allgemeinen Medizin ist die Prophylaxe. Ernährungs- und Gesundheitsberatung haben eine zunehmende Bedeutung. Durch seinen mehrdimensionalen Zugang erwirbt der Allgemeinmediziner der MEOCLINIC die Kompetenz zur individuellen Beratung. Die ganzheitliche Allgemeinmedizin integriert psychotherapeutische und naturheilkundliche Verfahren in Vorsorge und Behandlung. Der Patient wird in seiner Gesamtheit von der körperlichen über die geistigen bis zu den soziokulturellen Aspekten wahrgenommen. Dadurch ergibt sich eine Vielzahl von Möglichkeiten der individuellen Behandlung und Beratung.

Was versteht man unter der ganzheitlichen Allgemeinmedizin?

Als Ganzheitsmedizin werden Konzepte der Medizin bezeichnet, die bei Erkrankungen nicht einzelne Bereiche des Körpers, sondern den gesamten Menschen betrachten. Beschwerden werden nicht isoliert behandelt, sondern mit Fokus auf die Ganzheitlichkeit des Patienten. Ganzheitliche Allgemeinmedizin sieht nicht die akute Krankheit allein, sondern forscht nach Ursachen, um damit keine partielle und temporäre Heilung, sondern eine langfristige Gesundheit zu erzielen.

Ganzheitliche Medizin sieht den Menschen in drei Dimensionen:

  • körperlich
  • geistig
  • und sozial.

Ganzheitliche Allgemeinmedizin nutzt mehrere Zugänge zum Patienten. Als holistische Medizin geht sie von einer Gesamtheit des Organismus aus, die individuell unterschiedliche biologische, psychische und soziale Eigenheiten aufweist. Eine isolierte Betrachtung von erkrankten Organen ist diagnostisch sinnvoll, wenn sie in die dreidimensionale Betrachtung des Gesamtzusammenhangs mit integriert wird.

Bei der pragmatischen Betrachtung werden parallel zum holistischen Ansatz Untersuchungsergebnisse miteinander verbunden und nicht als Einzelergebnisse behandelt.

Der Fokus liegt nicht auf der Bekämpfung von Einzelerscheinungen, sondern auf der Betrachtung und Behandlung des gesamten Menschen.

Welche Aufgaben hat eine Praxis für ganzheitliche Medizin?

Ganzheitliche Medizin beschäftigt sich mit dem gesamten Spektrum der Allgemeinen Medizin von der Gesundheitsprävention über die Behandlung akuter Erkrankungen, der Ernährungs- und Gesundheitsberatung bis zur Unterstützung bei chronischen Erkrankungen und dem Erhalt der Lebensqualität im Alter. Die von Patienten geschätzte Besonderheit liegt darin, dass psychotherapeutische und naturheilkundliche Verfahren einbezogen werden. Typische Krankheitsbilder für integrative Allgemeinmedizin sind:

  • Erkrankungen der Atemwege und der Ohren wie Husten, Mittelohrentzündung, Nasennebenhöhlenentzündung, Rachenentzündung, Schnupfen bis hin zu Erkrankungen der Bronchien, Asthma und allergisch bedingten Belastungen wie Heuschnupfen oder Atemwegserkrankungen mit chronischer Tendenz
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie des Bindegewebes oder des Muskelsystems; insbesondere Bandscheibenschäden und Verspannungen der Muskeln und Nerven sowie Rückenschmerzen durch Fehlhaltungen, Verlaufskontrollen einer Bewegungstherapie
  • Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten, insbesondere Diabetes, Erkrankungen der Nebennieren, Schilddrüsenunter- oder -überfunktion
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie zu hoher oder niedriger Blutdruck und Erkrankungen des Venensystems
  • Psychische Erkrankungen und Suchtprobleme von Alkohol über Drogen und Medikamente bis zu Essstörungen
  • Erkrankungen durch Stress
  • Alzheimer-, Demenz- und Alterserkrankungen.

An wen richtet sich das Angebot der ganzheitlichen Allgemeinmedizin?

Integrative Allgemeinmedizin ist attraktiv. Viele Patienten suchen bewusst nach einem Hausarzt, der integrative Medizin praktiziert. In Berlin bietet die Meoclinic als private Klinik hausärztliche Versorgung als holistische Medizin.

Damit wird sowohl die fachärztliche Betreuung bei akuten Erkrankungen abgesichert, als auch die Gesundheitsvorsorge inklusive Ernährungs- und Gesundheitsberatung und erforderlicher Bewegungstherapie.

Etwa ab 16 Jahren wird der Allgemeinmediziner aufgesucht, für jüngere Patienten empfiehlt sich der Kinderarzt. Auch hier bietet die Meoclinic in Berlin einen Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin.

Holistische Medizin gewährleistet, dass die körperliche und psychische Gesundheit als Ganzes betrachtet wird. Gerade Menschen in der Großstadt schätzen die professionelle Diagnostik, die alle Bereiche umfasst, und auf eine ganzheitliche Behandlung setzt.

Stressmanagement ist ein wesentlicher Faktor, der bei Behandlung und Prävention zunehmend Beachtung findet.

Für chronisch Erkrankte oder Langzeitpatienten ist die integrative Medizin ein Gewinn, da sie nicht nur auf die Primärerkrankung fokussiert ist, sondern Veränderungen im gesamten Organismus im Blick hat.

Wie läuft eine Untersuchung beim ganzheitlich arbeitenden Allgemeinmediziner ab?

Oft kennt der Arzt Familie und Vorgeschichte bereits und kann schnell Rückschlüsse ziehen und auf Risiken achten. Das ist beim Erstellen von Diagnosen aufgrund akuter Beschwerden hilfreich und bei der Beratung zur Gesundheitspflege.

Grundsätzlich beginnt eine Konsultation beim Arzt mit der Anamnese im Patientengespräch.

Der Mediziner kann die in seinen Aufzeichnungen festgehaltene Vorgeschichte mit den aktuellen Fakten ergänzen.

Patient können sich vorbereiten, indem sie Symptome und Auffälligkeiten notieren. Der Arzt fragt nach dem allgemeinen Befinden, dem Beginn und der Schwere der akuten Beschwerden.

Dann folgt die körperliche Untersuchung. Dabei nimmt der Mediziner den Patienten visuell in Augenschein und sammelt über das Abtasten, Abhören und Abklopfen weitere Informationen.

Zusätzlich können Fieber- und Blutdruckmessung erfolgen, Bluttests, Ultraschall oder ein Elektrokardiogramm (EKG) angeordnet werden. Der Arzt wertet die Ergebnisse aus, um ein Gesamtbild zu bekommen und eine Diagnose stellen zu können. Auf dieser Basis erstellt er einen Behandlungsplan oder zieht zunächst einen Spezialisten hinzu.