Schmerztherapie Injektionen

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Was ist eine Infiltration?

Schmerzen lassen sich medizinisch durch verschiedene Maßnahmen und Schmerztherapien behandeln. Das betrifft besonders die chronischen Schmerzen, bei denen bestimmte Verfahren notwendig sind, um herauszufinden, welche Therapie die beste ist und tatsächlich hilft. Oft ist eine Schmerzausschaltung nur durch einen chirurgischen Eingriff oder durch Infiltration möglich, wenn andere Therapieformen nicht anschlagen. Die Infiltration hat den Vorteil, dass die Schmerzlinderung üblicherweise kurz nach der Behandlung eintritt.

Bei dieser Variante handelt es sich um eine Schmerztherapie mit Injektionen. Es geht darum, den Schmerzkreislauf durch das Einspritzen von Medikamenten direkt in den betroffenen Bereich zu unterbrechen. Die Schmerztherapie Injektionen erfolgt in der Neurochirurgie in unserer Privatklinik in Berlin, kann dabei durch den Facharzt entweder einmalig oder so lange erfolgen, bis der Schmerz ausgeschaltet ist.

Bei der Infiltration spritzt der Neurochirurg über eine dünne Nadel bestimmte Präparate in den betroffenen Bereich. Das sind häufig Glukokortikoide, beispielsweise Kortison. Dabei handelt es sich um Entzündungshemmer, die in flüssiger oder in kristalliner Form in den Sehnen, Muskeln, in den Gelenkhohlräumen oder in der Nervenwurzel wirken sollen. Die Behandlung ist nur durch einen Spezialist möglich, da die Injektion exakt und gezielt in das Gewebe erfolgen muss.

Daher ist der Vorgang oft durch andere Prozesse begleitet, so einer Lokalanästhesie, um neben den Grundschmerzen auch die Infiltrationsschmerzen zu beseitigen, oder eine Prüfung der Wirbelsäule durch Ultraschall, Computertomographie oder der Röntgenkontrolle. Der Neurochirurg kann so sicherstellen, dass das Medikament auch punktgenau den betroffenen Bereich erfasst. Hier wird schon deutlich, für welche Schmerzarten die Infiltration geeignet ist. Betroffene Bereiche sind die Wirbelsäule, die Gelenke und der Bewegungsapparat, auch Beschwerden im Nacken, Hals- und Rückenbereich.

Welche Schmerzen können durch Injektionen behandelt werden?

Schmerztherapie Injektionen sind typisch bei Beschwerden im Bewegungsapparat und an der Wirbelsäule, wenn entzündende Prozesse entstanden sind. Genauso können Infiltrationen eine diagnostische Maßnahme sein, um den Ursprung des Schmerzes besser zu erkennen. Die CT gesteuerte Schmerztherapie erlaubt dann eine genaue Erfassung des Bereichs, um die Nadel korrekt einzuführen. Sinnvoll ist das bei:

  • Schmerzen an der Wirbelsäule
  • Sehnenscheidenentzündungen
  • Schulterschmerzen
  • Knieschmerzen
  • Hüftgelenkbeschwerden
  • Schleimbeutelentzündungen
  • Tennisarm
  • Degenerativen Verschleißerscheinungen
  • Bandscheibenvorfälle

Welche Schmerztherapien mit Infiltration gibt es?

Je nachdem, wo die Schmerztherapie Injektionen erfolgen müssen, gibt es verschiedene Verfahren, die bei uns in der MEOCLINIC nicht-chirurgisch stattfinden. Dazu gehören:

  • die Epidurale Injektion
  • die Nervenwurzelinfiltration
  • die CT gesteuerte Schmerztherapie
  • die Schmerztherapie LWS
  • die Schmerztherapie HWS

Bei der Schmerztherapie HWS geht es um eine Behandlung von Schmerzen an der Halswirbelsäule. Der Spezialist verbindet dabei die Injektion mit begleitenden Maßnahmen, darunter eine mechanische Therapie für sekundäre Beschwerden. Dazu gehören Muskelverspannungen oder Fehlhaltungen. Bei der Infiltration wird eine Mischung aus Steroiden und einem Lokalanästhetikum verabreicht, wobei die Einstichstelle markiert ist.

Die Schmerztherapie LWS betrifft Beschwerden an der Lendenwirbelsäule. Das umfasst in der Regel die lumbalen Bewegungssegmente mit Form- und Funktionsstörungen. Die Schmerztherapie LWS richtet sich auf die Spinalnerven, die die Schmerzintensität bestimmen. Der Facharzt spritzt in der Regel Kortison, während der Einstichwinkel topgrafisch-anatomisch über Palpationspunkte ausgerichtet ist.

Weitere Verfahren richten sich nach den Beschwerden und umfassen eine epidurale, peridurale oder periadikuläre Therapie. Zur letzteren gehören die Nervenwurzelinfiltration und die Epidurale Injektion. Sie eignen sich besonders gut zu einer Behandlung von Engstellen im Rückenmarkkanal oder an der Bandscheibe. Verhindert werden soll ein Fortschreiten der Entzündung, um die Nervenwurzel weniger zu reizen. Durch die Infiltration wird der Schwellzustand reduziert, was auch die begleitenden Schmerzen eindämmt.

Wie unterscheidet sich die Epidurale Injektion von einer Nervenwurzelinfiltration?

Die Steroidinjektion wird in unserer Klinik in Berlin in der Neurochirurgie häufig bei Bandscheibenvorfällen, bei Nervenwurzel- und Rückenschmerzen angewendet, wobei dann die Wirbelsäule betroffen ist. Durch die Injektion gelingt oft eine Operation zu umgehen und rasche Erfolge zu erzielen. Dabei wird die Nadel von hinten in den