Diagnostik und Behandlung von akuten oder chronischen Schmerzsyndromen

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Was sind akute und chronische Schmerzen?

In der Neurochirurgie werden Schmerzen in akute und chronische Schmerzen unterschieden. Akute Schmerzen treten plötzlich auf, wenn das Gewebe beschädigt ist, und dauern nur eine gewisse Zeit an. Sie sind Warnzeichen des Körpers und sollen diesen vor Überlastung und Schäden schützen. Oft ist das bei Entzündungen, Prellungen, Brüchen, Schnittwunden oder Verbrennungen der Fall. Der Schmerz kann entsprechend exakt durch den Facharzt zugeordnet und so leichter behandelt werden. Dabei wird die Ursache geklärt und beseitigt, wodurch die Beschwerden verschwinden. Das kann Stunden oder Tage dauern. In wenigen Fällen ist hier auch das Einnehmen von Medikamenten sinnvoll, bis der Schmerz abgeklungen ist.

Chronische Schmerzen dauern länger an und beeinträchtigen so auch die Lebensqualität des Betroffenen. Sie haben meistens ihren Beginn in akuten Schmerzen, die sich dann jedoch mit der Zeit in einen chronischen Zustand entwickeln. Selbst wenn hier die Heilung der eigentlichen Gewebebeschädigung durch den Spezialist erfolgt ist, kann der Schmerz zu einer eigenständigen Erkrankung werden und so fortdauern. Bei solchen Schmerzen geht die spontane Signalfunktion des Körpers verloren. Das Schmerzsyndrom tritt dann in Folge von Entzündungen und Erkrankungen auf und dauert an. Oft kommt es auch zu einer Häufung verschiedener Symptome. Das ist von Mensch zu Mensch verschieden.

Welche Ursachen haben chronische Schmerzen?

Die Entstehung chronischer Schmerzen hat ihre Ursache in einer dauerhaften Reizung der Schmerzrezeptoren. Diese sitzen am Ende der im Körper vorhandenen Nervenfasern und sind normalerweise dazu da, den Schmerzreiz an das Gehirn weiterzuleiten. Wenn diese Fasern jedoch ständig gereizt sind, sensibilisieren sich die Rezeptoren und die Folge ist, dass schon geringe Reize Schmerzen auslösen, die der Betroffene dann ständig spürt. Die Ursachen sind vielseitig, können auch Stress und psychische Belastung sein. Ansonsten sind sie Begleitsymptome körperlicher Störungen, so Rheuma, Nackenschmerzen oder Rückenschmerzen.

Weitere Risikofaktoren, die chronische Schmerzen begünstigen, sind:

  • Angstgefühle und Depressionen
  • Anhaltende Verspannungen
  • Stress- und Schmerzerfahrung
  • Ignorieren von Belastungsgrenzen
  • Neigung zu gesundheitsgefährdetem Verhalten
  • Vermeidung von körperlicher Aktivität aus Angst vor Schmerzen
  • Unzureichende Medikation bei Schmerzen

Diagnostik und Behandlung von akuten oder chronischen Schmerzsyndromen

Akute und chronische Schmerzen benötigen die Behandlung durch den Neurochirurg und Facharzt in der Neurochirurgie in Berlin. Sinnvoll ist eine Diagnostik bei uns in der MEOCLINIC, wenn die Schmerzen lange anhalten, ständig wiederkehren, wenn die Ursache unklar ist oder sich Schmerzen verschlimmern. Gleiches gilt, wenn Taubheitsgefühle begleitende Symptome sind oder bei Kopfschmerzen Bewusstseinsstörungen hinzukommen.

Die Behandlung solcher Schmerzen und Symptome ist frühzeitig besser. Dabei gilt es, durch Anamnese die Krankheitsgeschichte des Patienten zu klären, den Schmerz zu lokalisieren und in der Intensität zu beschreiben. Auch schmerzbedingte Beeinträchtigungen müssen angeführt werden, um weitere Beschwerden zu lindern, so einhergehendes Taubheitsgefühl, Schlafstörungen oder Verdauungsprobleme.

Die Diagnostik und Behandlung von akuten oder chronischen Schmerzsyndromen erfolgt als umfassende und gründliche körperliche Untersuchung und macht, je nach Art des Schmerzes, auch weitere Untersuchungen notwendig. Diese fallen in den Bereich der Neurochirurgie, Neurologie, Orthopädie und in den der internistischen Maßnahmen. Auch bildgebende Verfahren kommen ergänzend hinzu, darunter die Computertomographie, Ultraschall oder das Röntgen, die Magnetresonanztomographie, elektrophysiologische Untersuchungen und Blutuntersuchungen.

Welche Schmerzen können behandelt werden?

Die Schmerztherapie umfasst eine Reihe verschiedener Behandlungsformen, die auch andere Techniken und Anwendungen mit einbezieht. In unserer Privatpraxis in Berlin gehören dazu physikalische Maßnahmen wie Massagen, Kälte- und Wärmetherapien, Bewegungstherapien wie Sport oder Krankengymnastik, Nervenstimulation, Akupunktur, Infiltrationen oder psychologische Therapien. Manchmal ist auch ein chirurgischer Eingriff durch den Neurochirurg notwendig, um Schmerzen auszuschalten. Um langwierige chronische Schmerzen in den Griff zu bekommen, ist die multimodale Therapie als eine Kombination aus mehreren Behandlungsformen sinnvoll. Sie kann dabei auch besser auf die individuellen Merkmale des Patienten abgestimmt werden.

Folgende Schmerzen sind so behandelbar:

Gelenk- und Nervenerkrankungen

Chronische Schmerzen häufen sich oft bei Fehlhaltungen des Bewegungs- und Stützapparats, bei Muskelverspannungen und Krankheiten wie Osteoporose, Arthrose und Rheuma. Die Auswirkungen zeigen sich oft auch als ein Ausstrahlen auf andere Bereiche, so Beine, Rücken oder Halswirbelsäule.

Nervenschmerzen wiederum treten vermehrt durch Verletzungen, Operationen, durch Stoffwechselerkrankungen oder Krebsleiden auf. Diese beeinträchtigen die Lebensqualität dauerhaft und müssen dann in längerer Therapie behandelt werden.

Kopfschmerzen

Kopfschmerzen kennt wahrscheinlich jeder. Werden diese jedoch zu einer starken Belastung oder sogar zu einer ausgewachsenen Migräne, besteht Behandlungsbedarf. Dazu ist gerade bei Kopfschmerzen der chronische Schmerz üblich, bei dem sich die eigentlich akuten Schmerzen ständig wiederholen. Die Medizin spricht von einem Schmerzgedächtnis, so dass der Körper die Schmerzerfahrung speichert und dann die Signalübertragung im zentralen Nervensystem verändert. Das ruft auch dann Schmerzen hervor, wenn keine äußeren oder inneren Reize der Fall sind.

Unterschieden wird in symptomatische und primäre Schmerzen. Während Spannungskopfschmerzen relativ stark auftreten und dann schnell wieder verschwinden, kehrt die Migräne immer wieder und zeigt auch unangenehme Begleiterscheinungen. Die Anfälle sind belastend und benötigen eine Behandlung oder die Geduld des Patienten. Wenn jedoch Kopfschmerzen plötzlich einsetzen und länger anhalten, zusätzlich Seh- und Bewusstseinsstörungen oder sogar Lähmungen auftreten, ist das Aufsuchen unserer Klinik in Berlin ratsam. Die Therapie richtet sich dann nach der Art der Kopfschmerzen und der eigentlichen Ursache.

Nackenschmerzen und Rückenschmerzen

Verspannungen und Schmerzen im Nacken und Rücken sind unangenehm und die Folge von Bewegungsmangel und Fehlhaltungen. Die Behandlung kann hier auf den Patienten abgestimmt werden und erfolgt zunächst durch die manuelle Therapie, bei der Fortdauer der Schmerzen mit anderen Behandlungsmöglichkeiten. Hilfreich sind entzündungs- und schmerzhemmende Medikamente.

Nervenengpasssyndrom

Hand und Arm werden durch drei große Hauptnerven verbunden. Jeder der Nerven kann an bestimmten Engstellen Kompressionssyndrome aufweisen, die dann Lähmungen, Schmerzen oder Missempfindungen verursachen. Eine gezielte Untersuchung beim Spezialist kann die Diagnostik für ein Nervenengpasssyndrom vereinfachen, besonders mit einer ergänzenden elektrophysiologischen Abklärung durch den Neurologen. Auch hier helfen entzündungs- und schmerzhemmende Medikamente, um den Nervenschaden zu lindern, darunter durch Infiltration.

Taubheitsgefühl Akutschmerzbehandlung

Bei der Behandlung von akuten Schmerzen kann sich ein Taubheitsgefühl bemerkbar machen. Gleiches gilt aber auch, wenn Nerven eingeklemmt sind und muskelentspannende Medikamente verabreicht werden. Bei der Taubheitsgefühl Akutschmerzbehandlung wird dieser Effekt dann schnellstmöglich wieder aufgehoben. Das kann durch physiotherapeutische Behandlungen oder Massagen sein.

Treten dagegen eigenständige Taubheitsgefühle in Händen und Füßen auf und häufen sich die Symptome, ist das ein Hinweis auf andere Erkrankungen. Die Hypästhesie muss dann bei einem Facharzt behandelt werden, da es sich meistens um eine Sensibilitätsstörung handelt.

Melden Sie sich in solchen Fällen gerne direkt bei unseren Spezialisten in der MEOCLINIC Berlin!