Warum Lebergesundheit für das Herz entscheidend ist
Lebererkrankungen zählen heute zu den häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit – oft unbemerkt, über viele Jahre ohne Symptome. Gleichzeitig gilt die Leber als eines der Organe, das die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems entscheidend mitbestimmt.
Daher widmet das kardiologisch-internistische Zentrum der MEOCLINIC Berlin dem Thema Lebergesundheit besondere Aufmerksamkeit. Die Kombination aus Kardiologie, Stoffwechselmedizin und modernster Leberdiagnostik (FibroScan®) ermöglicht eine besonders präzise, ganzheitliche Risikobewertung.
Herz, Leber und Stoffwechsel sind eng miteinander verbunden, denn:
- eine Fettleber erhöht das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Herzinsuffizienz
- ein geschwächtes Herz kann zu Stauungsleber und Fibrose führen
- erhöhte Leberfette und Entzündungen beeinflussen Blutdruck, Blutfette und Zuckerstoffwechsel
- Lebererkrankungen entstehen häufig aus denselben Ursachen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Diese enge Beziehung macht die Leberdiagnostik zu einem festen Bestandteil der modernen Kardiologie.
Leberfibrose – wenn die Leber beginnt, Narben zu bilden
Die Leberfibrose ist eine schleichende, aber gefährliche Veränderung des Lebergewebes.
Dabei wird gesundes Gewebe durch Bindegewebe (Narbengewebe) ersetzt.
Die Ursachen einer Leberfibrose
Typische Auslöser sind:
- chronische Fettleber (NAFLD / NASH)
- Alkohol
- Diabetes mellitus
- Übergewicht
- Herzinsuffizienz / Stauungsleber
- virale Hepatitiden (Hepatitis B, C)
- Autoimmunerkrankungen
- bestimmte Medikamente
- Stoffwechselstörungen
Viele dieser Ursachen überschneiden sich mit Risikofaktoren der Herz-Kreislauf-Medizin.
Warum eine Fibrose gefährlich ist
Die Fibrose hat meist keine spürbaren Symptome.
Sie kann jedoch:
- die Entgiftung beeinträchtigen
- die Stoffwechselregulation verschlechtern
- die Durchblutung der Leber verändern
- den Weg in Richtung Leberzirrhose ebnen
Diagnose der Leberfibrose
Die Fibrose wird mit dem FibroScan® zuverlässig bestimmt, indem die Lebersteifigkeit gemessen wird.
Die Einteilung erfolgt in Fibrosegrade:
F0: keine Fibrose
F1: leichte Fibrose
F2: signifikant, therapiewürdig
F3: fortgeschritten
F4: Zirrhose
Je früher eine Fibrose entdeckt wird, desto besser sind die Chancen, sie zu stoppen – oder sogar teilweise rückgängig zu machen.
Leberzirrhose – das Endstadium vieler Lebererkrankungen
Eine Leberzirrhose ist die Folge langjähriger Entzündungen oder Fettlebererkrankungen.
Strukturelle Veränderungen führen dazu, dass die Leber nicht mehr richtig arbeiten kann.
Ursachen
- unbehandelte Fettleber
- Alkohol
- chronische Herzschwäche (Stauungsleber)
- langjährige Entzündungen
- unbehandelte Virushepatitis
Folgen einer Zirrhose
- Einschränkung der Entgiftungsfunktion
- Blutgerinnungsstörungen
- Bauchwasser (Aszites)
- Ösophagusvarizen
- erhöhtes Risiko für Leberkrebs
Warum der FibroScan® entscheidend ist
Der FibroScan® erkennt den Übergang von Fibrose zu Zirrhose frühzeitig, noch bevor Komplikationen auftreten. Damit lassen sich:
- Behandlungserfolge dokumentieren
- rechtzeitig Therapien einleiten
- Risiken minimieren
Fettleber (Steatose) – die Volkskrankheit Nr. 1
Die nichtalkoholische Fettleber (NAFLD) betrifft heute über 30 % der Erwachsenen – Tendenz steigend.
Viele Patient:innen wissen nichts von ihrer Erkrankung, da eine Fettleber keine Schmerzen verursacht.
Was ist eine Fettleber?
Die Leber speichert übermäßig Fett ein.
Ab dem Zeitpunkt, an dem mehr als 5 % der Leberzellen verfettet sind, spricht man von einer Steatose.
Ursachen der Fettleber
- Übergewicht
- Fettstoffwechselstörungen
- Zuckerstoffwechselstörungen / Insulinresistenz
- einseitige Ernährung
- Bewegungsmangel
- Alkohol
- Medikamente
- hormonelle Erkrankungen
Die Fettleber ist damit eng verbunden mit:
- Herzinsuffizienz
- Diabetes
- Bluthochdruck
- arteriosklerotischen Veränderungen
Wann wird eine Fettleber gefährlich?
Eine Fettleber ist nicht harmlos – im Gegenteil.
Sie kann zu:
- Entzündung (NASH)
- Fibrose
- Zirrhose
- Leberkrebs
führen.
Daher ist eine frühzeitige Diagnose entscheidend.
Steatosegrade (S0–S3) – Wie stark ist die Leber verfettet?
Der FibroScan® misst die Leberverfettung über den CAP-Wert.
S0: <5% Leberfettanteil: keine Steatose
S1: 5-33% Leberfettanteil: leichte Verfettung
S2: 34-66% Leberfettanteil: mittelgradige Steatose
S3: >66% Leberfettanteil: schwere Verfettung
Diese Werte sind besonders wichtig für Diabetiker:innen und Personen mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko.
6. Die Stauungsleber – wenn das Herz die Leber belastet
Ein besonders wichtiger Aspekt in der Kardiologie ist die kongestive Hepatopathie, auch Stauungsleber genannt.
Sie entsteht, wenn:
- das Herz zu schwach pumpt
- sich Blut im Körper staut
- dieser Rückstau bis in die Leber reicht
Folgen der Stauungsleber
- Lebervergrößerung
- Druckschmerz
- Fibrose
- Funktionsverlust
Der FibroScan® ermöglicht frühzeitige Diagnostik, bevor bleibende Schäden entstehen.
Symptome von Lebererkrankungen – oft fehlen sie
Viele Patient:innen fühlen sich trotz schwerer Leberveränderungen völlig gesund.
Mögliche (späte) Symptome:
- Müdigkeit
- Leistungsabfall
- Druckgefühl im Oberbauch
- Appetitlosigkeit
- Schlafstörungen
- juckende Haut
- Gelenkbeschwerden
Die Abwesenheit von Symptomen macht regelmäßige Untersuchungen umso wichtiger.
Behandlung & Prävention von Lebererkrankungen
Ernährung
- mediterrane Ernährung
- weniger Zucker
- wenig Fertigprodukte
- viel Gemüse & Ballaststoffe
- hochwertige Öle
Bewegung
Schon 150 Minuten pro Woche verbessern Leberfette signifikant.
Gewichtsmanagement
Bereits 10 % Gewichtsverlust können eine Fibrose messbar verbessern.
Vermeidung von Alkohol
Die Leber regeneriert sich dadurch deutlich schneller.
Optimierung von Stoffwechselwerten
- HbA1c
- Triglyzeride
- HDL & LDL
- Blutdruck
Die Kardiologie spielt hier eine Schlüsselrolle.
Warum das kardiologisch-internistische Zentrum der MEOCLINIC Berlin der richtige Ort für Leberdiagnostik ist
Die MEOCLINIC verbindet:
- Kardiologie
- internistische Diagnostik
- Stoffwechselmedizin
- modernste FibroScan®-Technologie
Dadurch erhalten Patient:innen eine ganzheitliche Diagnostik, die weit über Standarduntersuchungen hinausgeht.
Weitere Informationen
Leitung


Dr. med.
Engin Osmanoglou
Kardiologie
Ärztlicher Direktor der MEOCLINIC


Dr. med.
Engin Osmanoglou
Medical Director and Head of the Centre of Cardiology and General Medicine at MEOCLINIC


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