Thema: Funktionelle und Ästhetische Rhinoplastiken / Nasenkorrektur

 

Die Rhinoplastik ist eine häufig durchgeführte Operation an der Nase, die sowohl aus ästhetischen, als auch aus funktionellen Gründen durchgeführt werden kann.

Ziel einer funktionellen Rhinoplastik ist die Herstellung beziehungsweise Wiederherstellung einer normalen Funktion der Nase. Dazu gehören die Riechfunktion, die immunologische Abwehrfunktion, die Filtration von Partikeln und das Erwärmen und Anfeuchten der Einatemluft. Durch eine starke Abweichung der äußeren und/oder inneren Form der Nase kann es zu einer Behinderung der Atmung und dadurch zu einer Beeinträchtigung der Funktion der Nase kommen.

Dr. med. Dilan Arsoy ist spezialisiert im Bereich der funktionellen und ästhetischen Nasenchirurgie und legt großen Wert auf natürlich-aussehende Nasen, die eine Symbiose mit dem gesamten Gesicht bilden. Neben der ästhetischen Komponente ist die funktionelle Analyse und das Erkennen von Nasenatmungsstörungen in der Rhinoplastikchirurgie extrem wichtig. Dr. med. Dilan Arsoy strukturiert die Nase daher immer von außen und innen, um Form und Funktion zu verbessern.

Formstörungen der äußeren Nase

Die Form der äußeren Nase führt nur selten zu einer relevanten Beeinträchtigung der Nasenfunktion. Je nach Form wird nach Schiefnasen, Sattel- und Breitnasen, Höckernasen und Spannungsnasen unterschieden. Wenn die Form der äußeren Nase zu einem verschmälerten Naseneingang oder zu einer Verkrümmung der Nasenscheidewand führt, kann daraus eine Funktionsstörung resultieren. Die unterschiedlichen Formen der äußeren Nase können angeboren sein, durch Verletzungen oder Operationen entstehen.

Formstörungen der inneren Nase

Zu einer Funktionsstörung kommt es insbesondere durch abweichende Formen der inneren Nase. Dazu zählt die Verkrümmung der Nasenscheidewand, die neben der Behinderung der Nasenatmung auch zu einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung führen kann. Auch eine Septum Perforation (Loch in der Nasenscheidenwand) führt aufgrund der Verwirbelung der Einatemluft zu einer behinderten Nasenatmung. Zusätzlich kann es zur Austrocknung der Nasenschleimhaut mit chronischer Entzündung, Krustenbildung, Nasenbluten und Kopfschmerzen kommen. Eine weitere Ursache für chronische Nasenatmungsbehinderung ist die Vergrößerung der Schleimhaut der Nasenmuscheln (Nasenmuschelhypertrophie).

Ablauf einer Nasenoperation

Rhinoplastiken sind komplexe Operationen, bei denen funktionelle und ästhetische Gesichtspunkte stets gleichermaßen berücksichtig werden müssen. Frau Dr. Arsoy plant daher eine Operation mit jedem Patienten individuell, in Abhängigkeit der Beschwerden und ästhetischen Vorstellungen.

Je nach Ursache der Funktionsstörung der Nase sind unterschiedliche Operationen geeignet. Rhinoplastische Eingriffe können etwa in geschlossener oder in offener Technik durchgeführt werden. Meist wird die offene Technik bevorzugt, da diese detailliertere Veränderungen an der Nase ermöglicht. Bei vorliegenden Knorpeldefekten, beispielsweise bei Septum Perforation, kann eine Transplantation von Knorpelgewebe oder die Verwendung von Fremdmaterial erfolgen. Überschüssige Schleimhaut der Nasenmuscheln kann bei Bedarf abgetragen werden.

Darüber hinaus werden notwendige Osteotomien (Durchtrennung des Knochens) mittels Piezo Technologie durchgeführt. Das bedeutet, dass mittels modernster Ultraschalltechnologie nur der Knochen gebrochen wird, unter Bewahrung der anatomisch-wichtigen Strukturen wie der darunter liegende Schleimhaut.

OP-Nachsorge

Eine Nasenoperation verursacht in der Regel nur geringe Schmerzen, gelegentlich kommt es zur Ausbildung von Blutergüssen und Schwellungen in der Nasen- und Augenregion.

Nasentamponaden, welche oft zu Druck und Schmerzen führen, werden von Frau Dr. Arsoy in der Regel nicht verwendet. Lediglich eine äußere Schiene muss für die Dauer von ca. 1 Woche getragen werden, bis das Nasengerüst eine ausreichende Festigkeit aufweist. Für einige Wochen sollte zusätzlich eine Schleimhautpflege mit isotonischen oder z.T. mit abschwellenden Nasensprays durchgeführt werden. Sportliche Aktivitäten können nach 3 Wochen wieder aufgenommen werden.

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