Fachabteilung Urologie: Kompetenzteam Dres. Kahmann und Henkel bekommt Verstärkung

Das urologische Kompetenzteam Dr. med. Thomas Oliver Henkel und Dr. med. Frank Kahmann hat zum 9. April 2019 Verstärkung bekommen: Frau Jana Seifert steht nun als weibliche Kraft ebenfalls für die urologische Betreuung von Männern und Frauen zur Verfügung.

Zu den Kernaufgaben der Urologen unserer Privatpraxis für Urologie in Berlin zählen sowohl die konservative als auch operative Behandlung von Erkrankungen der Blase, Nieren, Hoden und der Prostata.

Das gesamte konservative urologische Spektrum umfasst:

  • akute und chronische Harnwegsinfektionen
  • akute und chronische Prostatitis
  • Infektionen der Hoden und Nebenhoden
  • Harnröhrenentzündungen
  • Beschwerden beim Wasserlassen (mit Drangsymptomen und Inkontinenz)
  • gutartige Prostatavergrößerung mit zunehmenden Beschwerden
  • Erektionsstörungen
  • Hormonstörungen
  • Kinderwunschberatung
  • Harnsteinleiden (Gichterkrankung, familiäre Veranlagung etc.)

Im Bereich der operativen Urologie haben sich Dres. Kahmann und Henkel auf die LDR (Low Dose Rate) Brachytherapie des Prostatakarzinoms spezialisiert.

Die LDR Brachytherapie kommt bei Prostatakrebs zum Einsatz. Prostatakrebs (Prostatakarzinom) ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Die Entscheidung für eine invasive Therapie ist nicht immer leicht zu fällen. Neben der aktiven Beobachtung gibt es verschiedene Behandlungsmethoden, die je nach Fortschritt der Erkrankung zusammen mit ihren Nebenwirkungen gegeneinander abgewogen werden müssen. Neben der radikalen Prostatektomie (der Entfernung der Prostata) oder der Strahlentherapie von außen, gibt es die Möglichkeit der interstitiellen Bestrahlung, bei der der Strahler direkt in die Prostata eingebracht wird: die LDR Brachytherapie. Dadurch kann die Wirkung der Strahlung optimiert und die Strahlung in der Prostata erhöht werden.

Dr. Thomas Oliver Henkel und Dr. Frank Kahmann können deutschlandweit auf die längste Erfahrung im Bereich der Brachytherapie mit Seeds zurückblicken. Durch die Brachytherapie können lange Krankenhausaufenthalte, wie z.B. bei der Prostatektomie, vermieden werden. Weiterhin wird durch den relativ kleinen Eingriff die Möglichkeit der Verletzung von Schließmuskel oder Gefäß- und Nervenstrukturen verringert, sodass Inkontinenz und Impotenz auf ein Minimum reduziert werden können. Darüber hinaus werden durch die direkte Bestrahlung der Prostata die umliegenden Organe maximal geschont und dadurch weitere Nebenwirkungen verringert.

Sie haben Fragen zum urologischen Leistungsspektrum oder zur Brachytherapie?

Unser Servicecenter-Team gibt Ihnen gerne Antwort und steht Ihnen für eine Beratung oder Terminwunsch zur Verfügung.: Sie erreichen uns unter 030 2094 4000 oder per Email: info@meoclinic.de