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Erste fokale Brachytherapie der Prostata in Berlin

  • Kompetenzteam Dres. Henkel und Kahmann optimieren die Anwendung der Brachytherapie
  • Chancen auf eine Zukunft ohne wichtige Einschnitte in der Lebensqualität werden erhöht

Berlin, 24.09.2015: Prostatakrebs bedeutet für viele Betroffene neben der erschütternden Diagnose auch die Angst vor einem Leben mit Inkontinenz und Impotenz. Daher ist die Entscheidung für eine invasive Therapie nicht immer leicht zu fällen.

Neben der aktiven Beobachtung gibt es verschiedene Behandlungsmethoden, die je nach Fortschritt der Erkrankung zusammen mit ihren Nebenwirkungen gegeneinander abgewogen werden müssen. Neben der radikalen Prostatektomie (der Entfernung der Prostata) und der Strahlentherapie von außen, gibt es die Möglichkeit der interstitiellen Bestrahlung, bei der der Strahler direkt in die Prostata eingebracht wird: die LDR (Low Dose Rate) Brachytherapie.

Diese Therapie unterscheidet sich von der gewöhnlichen Strahlentherapie dadurch, dass nur wenige Millimeter große Strahler (Seeds) direkt in die Prostata eingebracht werden. Dadurch kann die Wirkung der Strahlung optimiert und die Strahlung in der Prostata erhöht werden.

Dr. Thomas Oliver Henkel und Dr. Frank Kahmann können deutschlandweit auf die längste Erfahrung im Bereich der Brachytherapie mit Seeds zurückblicken. Durch die Brachytherapie können lange Krankenhausaufenthalte, wie bei der Prostatektomie, vermieden werden. Weiterhin wird durch den relativ kleinen Eingriff die Möglichkeit der Verletzung von Schließmuskel oder Gefäß- und Nervenstrukturen verringert, sodass Inkontinenz und Impotenz auf ein Minimum reduziert werden können. Darüber hinaus werden durch die direkte Bestrahlung der Prostata die umliegenden Organe maximal geschont und dadurch weitere Nebenwirkungen verringert.

Bei der Anwendung der fokalen Brachytherapie wird nicht die Prostata als Ganzes therapiert bzw. bestrahlt, sondern es wird der Fokus auf den betreffenden Krankheitsherd gelegt.

Eine ausgiebige Diagnostik sowie Biopsie der Prostata macht es möglich, ein genaues Mapping der Prostata vorzunehmen. „Dadurch wissen wir genau, wo sich Tumorgewebe befindet und wo nicht. Die Seeds können demnach punktgenau gesetzt werden, was die ohnehin schonende Brachytherapie optimalerweise ergänzt“, erläutern Dres. Henkel und Kahmann die Vorteile der Anwendung der fokalen Brachytherapie.

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