Wir stellen vor: Unsere Experten der Endoprothetik

 

Bringt die konservative Therapie nicht das gewünschte Ergebnis, muss über einen künstlichen Gelenkersatz (Endoprothese) nachgedacht werden. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin. Unser telefonisches Servicecenter steht Ihnen gerne zur Verfügung.

Welche Untersuchungen werden durchgeführt?

Je nach vermuteter Ursache stehen unserem Orthopädie-Team verschiedene diagnostische Verfahren zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem die Ultraschalluntersuchung, das Röntgen und die Blutentnahme bei Verdacht auf Autoimmunerkrankungen. Bei fraglicher Knorpel- oder Meniskusbeteiligung oder zur OP-Planung kann zusätzlich auf die bildgebenden Verfahren Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) zurückgegriffen werden.

Welche Therapieverfahren gibt es?

Wenn möglich wird die konservative Therapie einer Operation vorgezogen. Dafür eignen sich entzündungshemmende Schmerzmittel, die sogenannten nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR), die als Salbe oder in Tablettenform verfügbar sind. Auch lokale Maßnahmen, wie Kühlung oder die Auflage von Moorpackungen, kann entzündungshemmend wirken. Bei Arthrose sollte das betroffene Gelenk entlastet werden, zum Beispiel durch einen Gehstock oder Schuhe mit weichen Absätzen.

In der MEOCLINIC bieten wir neben den klassischen Instrumenten der traditionellen Physiotherapie, wie Stoßwellentherapie, manuelle Therapie, Elektrotherapie usw. auch  innovative und individuelle Konzepte zur Regeneration. Dazu gehören auch die Chirotherapie, spezielle Schmerztherapien (auch stationär), sowie Akuttherapien direkt in der Sprechstunde.

Bringt die konservative Therapie nicht das gewünschte Ergebnis, muss über einen künstlichen Gelenkersatz (Endoprothese) nachgedacht werden. In manchen Fällen ist eine Endoprothese jedoch immer die Therapie der ersten Wahl.

Welche Endoprothesen gibt es?

Die am häufigsten eingesetzten Endoprothesen sind künstliche Hüft- und Kniegelenke.

Beschwerden durch Abnutzung und Verschleiß des Hüftgelenks betreffen beispielsweise in etwa die Hälfte aller über 60jährigen.

Daneben können aber auch Fingergelenke, das Sprunggelenk, das Schultergelenk und das Ellenbogengelenk mit Prothesen versorgt werden.

Dabei können sich verschiedene Implantate eignen, die je nach Schädigung das komplette Gelenk (Totalendoprothese, TEP) oder nur einen Teil des Gelenkes (Hemiprothese, Oberflächenprothese) ersetzen. Für die Verankerung der Prothese kann eine selbsthärtende Plastikmasse, der sogenannte Knochenzement, verwendet werden oder alternativ zementfreie Prothesenstiele, die in den Knochen einwachsen. Welche Prothese und welches Material verwendet werden sollte, unterscheidet sich je nach Erkrankung und Patient.

Wann können Endoprothesen eingesetzt werden?

Im Rahmen unserer Spezialsprechstunden Hüfte und Knie geben Ihnen unsere Experten eine Empfehlung, welche Therapie sich aus ihrer Sicht am besten eignet. Für eine Entscheidung werden verschiedene Faktoren berücksichtigt, unter anderem das Ausmaß der Gelenkschädigung, das Alter und die Wünsche des Patienten.

Wie läuft eine Operation ab?

Operationen werden in der MEOCLINIC nach den modernsten Verfahren durchgeführt. Dazu gehören vor allen Dingen minimal-invasive Verfahren, die durch Weichteilschonende Techniken eine schnellere Genesung ermöglichen.

Nach dem Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks (Hüft-TEP) können die Patienten in der Regel bereits ab dem ersten Tag nach der Operation unter voller Belastung aufstehen und gehen. Der stationäre Aufenthalt beläuft sich insgesamt auf etwa 7 bis 10 Tage, im Anschluss folgt ein etwa dreiwöchiger Aufenthalt in einer Rehabilitationsklinik.