• MEOCLINIC im Kampf gegen multiresistente Keime

    MEOCLINIC im Kampf gegen multiresistente Keime

    • MRSA Schnellscreening reduziert Infektionsrate

    Berlin, 26.02.2015: Jährlich erkranken um die 500.000 Menschen an sogenannten Krankenhausinfektionen (nosokomiale Infektionen), verursacht durch multiresistente Keime. Der geläufigste Krankenhauskeim ist unter dem Namen MRSA bekannt. Dieser Keim ist gegen zahlreiche Antibiotika unempfindlich und kann u.a. Wundinfektionen und Atemwegsentzündungen hervorrufen. Betroffen sind vor allem Menschen mit schwachem oder noch nicht ausgebildetem Immunsystem.

    Immer häufiger berichten die Medien über den Anstieg von Krankenhausinfektionen durch multiresistente Keime, doch die Erreger stammen meist nicht aus den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen selbst, sondern werden von den Menschen hinein gebracht. Der Grund für die Verbreitung der multiresistenten Keime wird dem zu häufigen und zumeist auch leichtfertigen Einsatz von Antibiotika zugeschrieben, wodurch sich Resistenzen bilden. Die Gefahr besteht darin, dass Infektionen, die durch die multiresistenten Erreger verursacht werden, nur noch durch wenige, im schlimmsten Falle gar keine Antibiotika mehr
    behandelbar sind.

    „Um dem wachsenden Trend der Infektionen entgegenzuwirken, achten wir in der MEOCLINIC nicht nur auf die allgemein gültigen Regeln der Krankenhaushygiene, sondern fordern von allen Patienten zusätzlich die Teilnahme an der Durchführung eines Schnellscreenings“, erklärt Christoph Tismer, Geschäftsführer der MEOCLINIC. „Hierdurch können wir schnell und sicher mögliche Patienten mit Erregern identifizieren und
    entsprechend isolieren.“

    „Dadurch ist die Infektionsrate bei uns in der MEOCLINIC kaum wahrnehmbar“, verdeutlicht Prof. Jörg Scholz, Medizinischer Beirat der MEOCLINIC, den Erfolg dieser Maßnahme. „Um die steigende Zahl an Infektionen aufzuhalten, finden wir es ungemein wichtig, dass jede Institution, ob Pflegeheim, Krankenhauseinrichtung oder Privatklinik diesen Schnelltest einfordert. Hier sollten keine Kosten und Mühen gescheut werden“, erklärt Christoph Tismer abschließend.

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    2018-08-07T12:34:16+00:00Februar 26th, 2015|