Erstes Interdisziplinäres Männergesundheitszenrum
Ausreden wie Zeitmangel und volle Terminkalender gelten allerdings nun nicht mehr, denn durch das neuartige Angebot eines urologisch-internistischen 1-Tages-Vorsorge-Check-Ups erfahren vielbeschäftigte Männer noch am gleichen Tag in einem persönlichen Beratungsgespräch von einem interdisziplinären Ärzte-Duo, wie es um ihre Gesundheit bestellt ist. Laut Prof. Dr. med. Weißbach soll diese ungewöhnliche Zusammenarbeit gleichzeitig ein Meilenstein auf dem Weg zu einer „neuen Kultur am Mann“ sein, die sowohl von den Krankenkassen als auch in der Forschung seiner Ansicht nach bislang sträflich vernachlässigt wird.Die männerspezifische Besonderheit des neuen medizinischen Zentrums in der Meoclinic Berlin, das sich als bundesweiter Vorreiter auf dem Weg zu einer echten interdisziplinären Kooperation im Bereich der Männermedizin sieht, ist die Kombination aus urologischen und internistischen Vorsorge-Untersuchungen. Prof. Dr. med. Weißbach, einer der führenden Urologen in Deutschland, erklärt, warum: „Diese beiden Gebiete sind für Männer ab ca. 45 Jahren einfach die wichtigsten. Wir haben unser Angebot danach ausgerichtet, welche Diagnosen am häufigsten anzutreffen sind. Es dominieren die Herz-Kreislauferkrankungen. Dazu kommen die gutartige Prostatavergrößerung, die jeden zweiten Mann ab 50 betrifft, aber auch Erektionsstörungen, Blasenentleerungsprobleme und Prostatakrebs. Oft kündigen sich Herz-Kreislauferkrankungen schon in urologischen Beschwerden an. Denn 50% der Männer mit Erektionsstörungen haben z.B. einen behandlungsbedürftigen Bluthochdruck und leben mit der akuten Gefahr eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls.“ Internist Dr. med. Michael Mocny und Prof. Dr. med. Lothar Weißbach wissen, wovon sie sprechen: Haben sie doch bereits seit zwei Jahren mit ihrem bundesweit ersten Männergesundheitszentrum in der EuromedClinic in Fürth schon ca. 600 Männer untersucht. Die Vermeidungsstrategie der Männer im Umgang mit der eigenen Gesundheit ist aber eigentlich unverständlich, meint Dr. med. Mocny, denn alle Untersuchungen sind vollkommen schmerzfrei. Wichtig zu wissen ist, dass die für Prostatakrebs üblichen Vorsorgeuntersuchungen derzeit von den gesetzlichen Krankenkassen nur als „Tastuntersuchung“ und erst bei Auffälligkeiten bezahlt werden. Beides ist aus medizinischer Sicht unzureichend und oft zu spät, sagen auch die Mitgründer des Berliner Männergesundheitszentrums Dr. med. Jörg Schröder und PD Dr. med. Frank König: Bei ihrem neuen 1-Tages-Check werden daher einerseits alle wichtigen Ultraschalluntersuchungen der wesentlichen Organe, wie z.B. Farb-Ultraschall des Herzens, vorgenommen, und EKG- und Belastungs-EKG, Lungenfunktionsprüfung, Spiroergometrie durchgeführt, andererseits aber auch Ultraschall von Prostata, Penis und Blase , eine Rektale Untersuchung sowie die Bewertung der Miktion und Potenz sowie ein PSA-Test (Bluttest zur Früherkennung von Prostatakrebs) vorgenommen. Denn nur die frühzeitige und umfassende Vorsorgeuntersuchung verhindert spätere längere Arbeitsausfälle wegen ernster Erkrankung. Da das persönliche Abschlussgespräch im Berliner Männergesundheitszentrum interdisziplinär ist, kann das eventuell erforderliche Therapiekonzept sofort gemeinsam auf mögliche Erkrankungen hin abgestimmt werden. Oftmals helfen schon Empfehlungen zur Änderung der Lebensweise wie zum Beispiel weniger Alkohol, Gewichtsreduktion, Sport und Stressabbau. Diese Tipps aus dem Mund von Fachmedizinern, – auf der Basis von tatsächlich gemessenen Daten -, wirken mindestens so gut wie jede gut gemeinte Ermahnung der eigenen Ehefrau, so Dr. med. Mocny, obwohl es seiner Erfahrung nach oft die Frauen sind, die ihre Männer zum „Gesundheits-TÜV“ schicken. Nähere Informationen unter www.mgz-berlin.de. Adresse Männergesundheitszentrum: MGZ Berlin, Friedrichstraße 71, 10117 Berlin,
Fachärzte in der MEOCLINIC
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