Entspannungstherapie

Arbeitsschwerpunkte

  • Burn out Syndrom:
    Erkennung und Zuordnung der Symptome
    Aufstellung eines individuellen Therapieplanes
  • Entspannungstherapie/Entspannungstraining:
    autogenes Training
    progressive Muskelentspannung
    Stressmanagement
    Therapieplan zur Stressreduktion

klassische Homöopathie

  • psychische Beschwerden:
    Schlafstörungen
    Stresserkrankungen
    leichte bis mittelschwere Depressionen
    Burn out Syndrom
  • organische Erkrankungen:
    akut und chronisch
    als Komplementärbehandlung zur schulmedizinischen Therapie
  • Kindererkrankungen

Burn out-Syndrom (engl. (to) burn out: „ausbrennen“)

Das Burn out-Syndrom ist vielfältig und individuell in Auftreten und Ausmaß.

Diese Erkrankung entwickelt sich über mindestens zwei bis drei Jahre und führt zu massiven Störungen der Balance von Körper, Geist und Seele. Es kommt zu einer Immunabwehrschwäche des Körpers. Die Infektanfälligkeit ist erhöht. Unbehandelt kann das Burn out-Syndrom zu psychosomatische Beschwerden und zum völligen körperlichen und seelischen Zusammenbruch führen.

Die Seele streikt, nichts geht mehr, der Akku ist leer. Die geringste Belastungen überfordern Sie. Ihre Reserven sind erschöpft. Der Schlaf und damit die Regenerationsfähigkeit des Körpers ist gestört.

Ihr ermüdeter Verstand kann auf Alltägliches nicht mehr angemessenen reagieren. Es häufen sich folgenreiche Fehlentscheidungen.

Weitreichende negative Folgen eines unbehandelten Burn Out können finanziell ruinös sein sowie sozial zu Verlust von privaten und freundschaftlichen Beziehungen führen.

Wer nur ehrgeizig und zielstrebig hart arbeitet, kann durch seinen kontinuierlichen körperlichen sowie seelischen Raubbau alle Ressourcen verbrauchen und Ausbrennen.

Sollten Sie sich in mehr als drei der hier aufgeführten Punkte wieder erkennen, besteht die Möglichkeit eines Burn out Syndroms.
Gerade im Anfangsstadium kann diese Erkrankung mit „sanften“ Therapien behandelt werden.

Phase 1: Leistungsphase

Sie

arbeiten pausenlos.
fühlen sich unentbehrlich.
verzichten auf Entspannungs- und Erholungsphasen.
sind erfolgreich, aber trotzdem unzufrieden.
beachten ihre eigenen Bedürfnisse nicht.
essen ungesund und/oder unregelmäßig.

Phase 2: Kompensationsphase

 

 Sie

 reden oft von Ihrer Arbeit und von Ihrem Stress.
empfinden immer weniger Freude an der Arbeit.
ignorieren Erkrankungen und Erschöpfungszustände.
benutzen öfter Medikamente, um gesund zu bleiben,
oder Stimulanzien, um das alte Leistungsniveau zu erreichen.

 Phase 3: Psychosomatische Störungen

 Sie

sind schneller gereizt und reagieren unangemessen.
streiten sich mit Freunden und Partner(in), diese wenden sich ab.
leiden unter unklaren körperlichen Beschwerden.
(Ärzte können keine organische Ursache feststellen)
z.B. Kopfschmerzen, Bauchbeschwerden, Herzrasen, Schwindel, Übelkeit,Tinitus….
schlafen schlecht ein und/oder nicht mehr durch.

 Phase 4: Zusammenbruch

 Sie

 können sich nur noch schwer konzentrieren.
sind ständig erschöpft, eine Erholung scheint nicht mehr
möglich.
grenzen sich immer öfter von Freunden/Partner(innen) ab.
empfinden kaum noch Glück oder Freude.
empfinden selbst kleine Anforderungen als Belastung.
sind ausgebrannt. (burn out)

Burn out Sprechstunde:
Gespräch zur Abklärung der Symptome, Erstellung eines individuellen Therapiekonzeptes
(alle Therapieformen sind als Einzel- oder als Kombinationstherapie anwendbar):

  • progressive Muskelrelaxation (PMR)
  • autogenes Training (AT)
  • Stressmanagement
  • Achtsamskeitsübungen
  • klassische Homöopathie

Progressive Muskelentspannung (PMR):
Bei dieser Tiefenmuskelentspannung wird durch eine willentliche (aktive) Muskelanspannung und Entspannung bestimmter Muskelgruppen ein Zustand tiefer Entspannung des ganzen Körpers erreicht. Durch diese Methode wird zusätzlich die Körperwahrnehmung geschult.

Autogenes Training:
Hierbei handelt es sich um eine auf Autosuggestion (passiv) basierende Tiefenentspannung. Sie hat sich, wie PMR besonders zur Stressbehandlung sowie zur Reduzierung von Schmerzzuständen bewährt.
Beide Methoden sind wissenschaftlich anerkannte Entspannungstechniken.

Stressmanagement:
Bedeutet, das Finden von Methoden und Möglichkeiten psychisch belastenden Stress zu verringern oder ganz abzubauen sowie persönliche Ressourcen und Stressbewältigungskompetenz zu fördern.

Achtsamkeitsübungen:
Bei allen Übungen steht im Vordergrund das nicht wertende Annehmen dessen, was gerade im Augenblick wahrnehmbar ist. Das können körperlic
he Empfindungen, Emotionen und Gedanken sein. Ein sich Einlassen auf den Jetzt-Zustand ohne gedankliche Fokussierung.

klassische Homöopathie:
Eine beliebte Therapieform, bei der mit Hilfe eines ausführlichen Gespräches Symptome auf körperlicher und geistiger Ebene zusammengetragen und anschließend analysiert werden. Diese Individualisierung ermöglicht eine möglichst passende homöopathische Arznei zu verabreichen, um die Therapie zu komplettieren.

Mitarbeiter in der Entspannungstherapie

Heike Dahl