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Erkrankungen der Nieren und Harnwege sowie der männlichen Fortpflanzungsorgane können gut- oder auch bösartig sein. Durch moderne endourologische, minimal-invasive und mikrochirurgische Diagnose- und Behandlungsmethoden sowie medikamentöse Therapien stehen uns wirksame Behandlungsmethoden zur Verfügung. Wichtig ist hierbei eine gute interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener weiterer Fachgebiete, um eine optimale Versorgung nach internationalen Leitlinien der betroffenen Patienten zu erreichen. - 31 - Im Vordergrund stehen die Erkrankungen der Prostata. Der bösartige Prostatakrebs ist der häufigste Tumor des Mannes, der bei frühzeitiger Erkennung (Vorsorge) geheilt werden kann. Aber auch andere urologische Tumoren (Niere, Blase, Hoden, Penis) können heute durch eine regelmäßige Vorsorge früh erkannt und wirksam behandelt werden. Wichtig ist dabei eine exakte Therapieplanung unter Nutzung der vielfältigen Möglichkeiten der chirurgischen Entfernung, Strahlentherapie und medikamentösen Behandlung. Bei der chirurgischen Behandlung urologischer Erkrankungen stehen uns, neben den klassischen offenen Operationen, minimalinvasive (Laparoskopie, andere Zugänge) aber auch moderne Diagnoseverfahren (Fluoreszenzdetektion) oder Ablationsverfahren (Laser) zur Verfügung. Weitere wichtige Erkrankungen der Urologie sind die Harninkontinenz, Steinerkrankungen oder Entzündungen sowie angeborene Fehlbildungen. Der Urologe – Androloge beschäftigt sich weiterhin mit Erektionsstörungen, Penisverkrümmungen, der männlichen Unfruchtbarkeit, Varikozelen/Krampfaderbruch, Störungen des Samenergusses und dem älterwerdenden Mann (Aging male „Der gesunde Mann im Alter“). Ärzte im Fachgebiet Urologie |